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AAGR – ADAPTIVE ABSTANDS- UND GESCHWINDIGKEITSREGELUNG

Siehe ACC und Abstandsregler

ABBIEGELICHT

Das Abbiegelicht umfasst zusätzlich zum dynamischen Kurvenlicht einen Scheinwerfer, der beim Abbiegen in der Dunkelheit für vorausschauendes Fahren sorgt. Es ist nur bei Geschwindigkeiten unter 70 km/h und eingeschaltetem Abblendlicht aktiv und schaltet sich automatisch ein, wenn der Blinker länger gesetzt wird oder der Fahrer das Lenkrad stärker einschlägt. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs wird das Abbiegelicht automatisch auf beiden Seiten eingeschaltet und verbessert so die Orientierung beim Rückwärtsfahren.

ABS – ANTI-BLOCKIER-SYSTEM (ANTI-LOCK BRAKING SYSTEM)

Das Anti-Blockier-System soll beim Bremsen übergroßen Schlupf zwischen Reifen und Fahrbahn vermeiden und damit die Lenkfähigkeit und die Seitenführung erhalten. Raddrehzahlsensoren überwachen ständig alle Räder. Neigt ein Rad zum Blockieren, greift ABS blitzschnell ein und reduziert den Bremsdruck an diesem Rad, so dass es nicht vollständig zum Stehen kommt. ABS führt diesen Regelvorgang für jedes Rad einzeln durch. Diese elektronische Radschlupfregelung sorgt so für die Lenkbarkeit und erhöht die Stabilität des Fahrzeugs.

ABSTANDSREGLER

siehe ACC

ACC – ADAPTIVE CRUISE CONTROL (ABSTANDSREGELTEMPOMAT)

Der Abstandsregeltempomat oder englisch Adaptive Cruise Control (ACC) ist ein Fahrerassistenzsystem, das auf dem Geschwindigkeitsregler aufbaut. ACC bremst und beschleunigt in Abhängigkeit vom Verkehrsfluss in gewissen Grenzen selbstständig. Dazu überwacht ACC mit einem Radarsensor den Raum vor dem Fahrzeug. Detektiert das System ein langsamer vorausfahrendes Fahrzeug, senkt es die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs so weit ab, dass es in einem definierten Abstand folgt. Ist die Fahrbahn vor dem eigenen Fahrzeug wieder frei, so beschleunigt ACC auf die eingestellte Geschwindigkeit. In einigen Fahrzeugmodellen bremst ACC das Fahrzeug, beispielsweise in Kolonnen oder in Stausituationen, auch bis zum völligen Stillstand ab.
>> Detailinformationen und Animation zum Abstandsregeltempomat

ACDIS – AKTIVE ABSTANDSFÜHRUNG (ACTIVE DISTANCE SUPPORT)

ACDIS heißt ein Fahrerassistenzsystem von Continental zur abstandabhängigen Geschwindigkeitsregelung und zur Einhaltung vorgegebener oder frei gewählter Tempolimits. Ein direktes, eindeutiges Feedback über alle System-Aktivitäten erhält der Fahrer durch Vibrationsbewegungen des Gaspedals, die ihn auch bei deaktiviertem System auf einen zu geringen Sicherheitsabstand hinweisen. In seiner höchsten Ausbaustufe kann ACDIS den Anhalteweg aktiv verkürzen und wetterabhängige Empfehlungen zur Fahrgeschwindigkeit geben. Der erste ACDIS-Einsatz in Serienfahrzeugen erfolgte Ende 2005.

ACN – AUTOMATIC COLLISION NOTIFICATION

Bei einem Unfall wird über die Kollisionssensorik der Standort des Unfalls sowie andere Daten an eine Notallzentrale weitergeleitet.

ASR

ASR ist die Abkürzung für Antriebsschlupfregelung. ASR verhindert ein Durchdrehen der Räder beim Anfahren, wenn Sie zu viel Gas geben. Durch das Drosseln der Gaszufuhr wird dafür gesorgt, dass die Räder wieder genug Grip haben. ASR verbessert die Beschleunigung Ihres Autos und der Reifenverschleiß nimmt ab.

ADAPTIVER FERNLICHT-ASSISTENT

Ein Lichtassistent, der die Reichweite der Scheinwerfer automatisch an die Entfernung vorausfahrender oder entgegenkommender Fahrzeuge anpasst. (Siehe auch Lichtassistent)

ADAPTIVES KURVENLICHT

Das adaptive oder sich anpassende Kurvenlicht basiert auf horizontal und vertikal schwenkbaren Bi-Xenon-Scheinwerfern und arbeitet sowohl in der Abblendlicht- als auch in der Fernlichtfunktion. Dabei werden die Lenkbefehle des Fahrers auf die Scheinwerfer übertragen, um so die Kurven besser auszuleuchten. (Siehe auch Lichtassistent)

ADAS – ADVANCED DRIVER ASSISTANCE SYSTEMS

Englische Bezeichnung für Fahrerassistenzsysteme.

AEA – AUTOMATISCHER EINPARKASSISTENT

Der Parkassistent ist ein Komfortsystem, das dem Fahrer ein komfortables undsicheres Einparken ermöglicht. Die Vermessung der Parklücke erfolgt mit Hilfe einer Ultraschallsensorik. Im Vorbeifahren wird deren Länge und Tiefe automatisch erfasst. Ist die Parklücke groß genug, wird dies dem Fahrer signalisiert und der Einparkvorgang kann gestartet werden. Nach erfolgter Freigabe durch den Fahrer wird das Fahrzeug automatisch in die Parklücke gelenkt. Der Fahrer betätigt weiterhin Brems- und Gaspedal und bleibt dadurch in der Verantwortung. (Siehe auch Parkassistent)

AEBS – ADVANCED EMERGENCY BRAKING SYSTEM

Nach einer Warnung wird per Radarerkennung automatisch eine Bremsung eingeleitet, wenn die Kollision unausweichlich ist. (Siehe auch vorausschauender Notbremsassistent)

AFL – ADAPTIVE FORWARD LIGHTING

= Adaptives Kurvenlicht

AFS – ADAPTIVE FRONTLIGHT SYSTEM

Das Adaptive Frontlight System schaltet automatisch die richtige Lichterverteilung an. Man unterscheidet: Autobahn-, Landstraßen-, Stadt- und Schlechtwetterlicht.

AHC – AD-HOC COMMUNICATION

Die direkte kabellose Verbindung von einem Fahrzeug zu einem Verkehrsschild, zu Stadtportalen oder zu einem anderen Fahrzeug nennt man Ad-Hoc Communication. Dieser quasi online Informationsaustausch kann eine detaillierte Echtzeit-Übersicht zum aktuellen Verkehrsgeschehen geben. Es kann z.B. darüber informieren, welche Geschwindigkeit für eine grüne Welle passend ist.

AHDG – ADAPTIVE HELL-DUNKEL-GRENZE

Damit andere Kraftfahrer nicht geblendet werden, passt das System die Hell-Dunkel-Grenze automatisch an. Zur Erzeugung der Lichtverteilungen wird bei diesem System auf Daten aus dem Fahrzeugumfeld zurückgegriffen. Eine Kamera detektiert entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge woraufhin die Scheinwerfer in die richtige Position gedreht werden. Somit endet der Lichtkegel immer direkt vor den entgegenkommenden bzw. hinter den vorausfahrenden Fahrzeugen. (Siehe auch Lichtassistent)

AHL – ADAPTIVE HEAD LIGHTS (KURVENLICHT)

Das Adaptive Kurvenlicht basiert auf horizontal und vertikal schwenkbaren Bi-Xenon-Scheinwerfern und arbeitet sowohl in der Abblendlicht- als auch in der Fernlichtfunktion. Dabei werden die Lenkbefehle des Fahrers auf die Scheinwerfer übertragen, um so die Kurven besser auszuleuchten. (Siehe auch Lichtassistent)

AKTIVES ÜBERROLLSCHUTZSYSTEM

Das aktive Überrollschutzsystem sorgt bei einem Fahrzeugüberschlag besonders bei Cabrios für zusätzliche Insassensicherheit. Eine hochsensible Sensorik erkennt die Bewegungen des Fahrzeugs und löst innerhalb von Millisekunden das Herausschnellen von zwei Schutzbügeln aus. Diese helfen zusammen mit dem extrem steifen Frontscheibenrahmen, den Schutzrahmen für die Insassen zu erhalten.

ALC – ADAPTIVE LIGHT CONTROL

ALC ist ein von BMW entwickeltes System, das je nach Lichtverhältnissen die Scheinwerfer automatisch ein- bzw. ausschaltet. ALC erkennt anhand des GPS gestützten Navigationssystems zusätzlich, wenn sich das Fahrzeug kurz vor einer Kurve befindet und leuchtet diese selbsttätig optimal aus. (Siehe auch Lichtassistent)

ANB – AUTOMATISCHE NOTBREMSE

Per Radarerkennung wird automatisch eine Bremsung eingeleitet, wenn die Kollision unausweichlich ist. (Siehe auch vorausschauender Notbremsassistent)

ANHÄNGEVORRICHTUNG MIT GESPANNSTABILISIERUNG

Die Gespannstabilisierung nutzt die Sensorik des Elektronischen Stabilisierungsprogramms (ESP), um ein Pendeln des Anhängers – beispielsweise durch ein spontanes Ausweichmanöver, Spurrinnen oder Seitenwind – zu erkennen und die Schleudergefahr des Gespanns zu reduzieren. Durch selbsttätigen Bremseingriff wird das Gespann abgebremst und so eine stabilisierende Wirkung erzielt.

APS – ACOUSTIC PARKING SYSTEM

Diese Ultraschallhilfe unterstützt bei Einpark- und Rangiermanövern. Ein wiederkehrender Warnton signalisiert dem Fahrer, welcher Abstand zum Hindernis verbleibt. Mit abnehmender Entfernung steigt die Wiederholfrequenz des akustischen Signals. Es meldet sich erstmals bei einer Distanz von 1,60 m zum Fahrzeug. Hat der Fahrer nur noch 20 cm Rangierplatz, warnt ein Dauerton. Das System arbeitet mit Ultraschallsensoren und kann sowohl im Heck als auch in der Fahrzeugfront eingebaut werden. Das APS ist zur Anpassung an besondere Verkehrssituationen, wie z.B. den Stopp-and-Go Verkehr, vorn abschaltbar. Im Heck schaltet sich das APS automatisch beim Einlegen des Rückwärtsganges ein.

ART – ABSTANDSREGELTEMPOMAT

Der ART ist eine elektronische Regelung, die das Fahrzeug auf Fernstraßen und Autobahnen bis zu einem gewissen Grad abbremst, wenn sich der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unter einen vorgegebenen Abstand verringert. (Siehe auch Abstandsregler)

ASC – AUTOMATISCHE STABILITÄTSKONTROLLE

= ASR

ASR – ANTRIEBSSCHLUPFREGELUNG

ASR verhindert das Durchdrehen der Räder. Sie sorgt für gute Traktion und sichert beim Anfahren und Beschleunigen die Stabilität und die Lenkbarkeit des Fahrzeugs. Raddrehzahlsensoren überwachen ständig jedes einzelne Rad. ASR wertet die Signale aus und erkennt sofort, wenn ein Rad zum Durchdrehen neigt. In diesem Fall wird ASR aktiviert und regelt die Antriebsmomente der angetriebenen Räder. Diese elektronische Radschlupfregelung bremst gezielt einzelne Räder ab und greift in die Motorsteuerung ein.

ASS – ANTRIEBSSCHLUPFSYSTEM

= ASR

ATTS – ACTIVE TORQUE TRANSFER SYSTEM

Das System zur Regelung des optimalen Drehmoments für den Antrieb erhöht die Fahrdynamik. Das ATTS verhindert die Untersteuerneigung bei Kurvenfahrt, indem das kurvenäußere Rad schneller und stärker angetrieben wird. Die dynamische Verteilung des Kraftflusses zu den Antriebsrädern hängt vom Kurvenradius, der Querbeschleunigung und dem Lastzustand des Fahrzeuges ab. Erkennt das ATTS-Steuergerät im Fahrbetrieb eine Untersteuerungsneigung, wird die Kraftverteilung stufenlos so auf das kurvenäußere Rad verteilt, dass sich eine Drehzahldifferenz von bis zu 15% gegenüber dem kurveninneren Rad ergibt. Dadurch wird der Untersteuerungseffekt nahezu vollständig ausgeglichen, mit dem Resultat, dass das Fahrzeug den vom Fahrer eingeschlagenen Kurvenradius weitgehend ohne Korrekturen am Lenkrad beibehält.

 

B

BAS – BREMSASSISTENT

Der Bremsassistent leitet automatisch eine Vollbremsung ein, wenn anhand des Bremsdrucks des Fahrers eine Notsituation erkannt wird.
Andere Begriffe für BAS (herstellerabhängig): PBA (Predective Brake Assistant); ANB (Automatische Notbremsung); IBA (Intelligent Brake Assistant)

BFD – BRAKE FORCE DISPLAY

Das Brake Force Display ist eine dynamische Bremsstärkenanzeige, die abhängig von der tatsächlichen Fahrzeugverzögerung Fläche und Lichtstärke der Bremsleuchten verändert. Die Bremsstärkenanzeige signalisiert dem nachfolgenden Verkehr beispielsweise eine Vollbremsung und verringert dadurch die Gefahr von Auffahrunfällen.

BSD – BLIND SPOT DETECTION

BSD, der Totwinkel-Assistent, warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel und erleichtert so den Spurwechsel. Das System berechnet die Position, den Abstand und die Fahrtrichtung von Fahrzeugen, die sich auf benachbarten Fahrspuren bewegen. (Siehe auch Spurwechselassistent)

 

C

C2C – CAR2CAR COMMUNICATION

Im englischen Sprachraum unter Vehicle-to-Vehicle (V2V) geläufig, bezeichnet die C2C den Austausch von Daten und Informationen zwischen Kraftfahrzeugen, um den Fahrer frühzeitig kritische Situationen anzeigen zu können.

CAS – COLLISION AVOIDANCE SYSTEM

Das Kollisionsvermeidungssystem greift erst ein, wenn eine Kollision unausweichlich wird. Mögliche Kollisionsvermeidungsmanöver sind neben der Notbremsung auch Ausweichmanöver nach links oder rechts. Mittels zweier Laserscanner an den vorderen Ecken des Fahrzeugs wird die Umgebung analysiert und die Verkehrslage beurteilt.

CBC – CORNERING BRAKE CONTROL (KURVENBREMSMANAGEMENT)

CBC ist eine Erweiterung des ABS-Systems. Anhand der Raddrehzahlsignale wird die Querbeschleunigung ermittelt. Durch einen schnelleren Aufbau der Bremskraft am kurvenäußeren Vorderrad wird ein Übersteuern beim Bremsen in Kurven verhindert. Gleichzeitig wird auch ein Überbremsen der Hinterachse vermieden.

CRC – CRUISE CONTROL

Geschwindigkeitsregler (Tempomat)

CW – COLLISION WARNING

CW ist ein Fahrerassistenzsystem, das vor einem möglichen Unfall warnt.

 

D

DAC – DOWNHILL ASSIST CONTROL

Elektronische Bergabfahr-Kontrolle. Die zuschaltbare elektronische Bergabfahr-Kontrolle bremst das Fahrzeug beim Befahren glatter Bergab-Passagen automatisch ab und hält es dabei jederzeit unter Kontrolle. Das System verfügt über Geschwindigkeitssensoren an jedem einzelnen Rad. DAC kann auch im Leerlauf benutzt werden und funktioniert sowohl bei Vorwärts- als auch bei Rückwärtsfahrt.

DBC – DYNAMIC BRAKE CONTROL

Die Dynamische Bremsen Kontrolle (DBC) beschleunigt und verstärkt bei Vollbremsungen den Aufbau des Bremsdrucks. Eine Gefahrensituation, in der der Fahrer das Fahrzeug maximal verzögern möchte, lässt sich anhand der Geschwindigkeit detektieren, mit der er das Bremspedal betätigt. Im Normalfall erzielt der Fahrer nicht die maximale Bremswirkung, da er die hierzu erforderliche Pedalkraft in der Regel nicht aufbringt. Wird eine derartige Situation erkannt, bringt die DBC die maximale Bremskraft automatisch auf und sorgt damit dafür, dass die maximale Verzögerung erzielt wird. (Siehe auch vorausschauender Notbremsassistent)

DDS – DEFLATION DETECTION SYSTEM

Das Reifendruck- Erkennungs-System, als indirekt messendes System, gibt eine Warnmeldung bei Druckabfall aus. DDS wertet die Daten der Raddrehzahlsensoren aus und benötigt somit keine eigene Sensorik. Ein Druckverlust führt zu einem veränderten Reifenradius und damit zu einem spezifisch veränderten Drehzahlsignal, das die Elektronik erkennt.

DISTRONIC – AKTIVE GESCHWINDIGKEITSREGELUNG

Distronic ist ein Kunstwort aus distance (Abstand) und electronic. Die Distronic hält das Auto per Radar und Geschwindigkeitsregelung (Tempomat) im richtigen Sicherheitsabstand zum Vordermann. (Siehe auch Abstandsregler)

DRC – DYNAMIC RIDE CONTROL

Die dynamische Niveauregulierung besteht aus einem speziellen Dämpfersystem, das ohne Einsatz von Elektronik den Nick- und Wankbewegungen des Fahrzeugaufbaus entgegenwirkt. Beim Anlenken und Durchfahren einer Kurve wird die Dämpferkennung so variiert, dass Bewegungen um die Längsachse deutlich reduziert werden.

DSC – DYNAMIC STABILITY CONTROL

Die Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) beeinflusst gezielt den Bremsdruck an den einzelnen Rädern sowie das vom Motor gelieferte Antriebsmoment, wodurch nicht nur das Blockieren oder Durchdrehen der einzelnen Räder verhindert werden kann, sondern auch eine Verbesserung des fahrdynamischen Verhaltens des Gesamtfahrzeugs möglich ist. Die Systemfunktionen der DSC unterteilen sich in Längsdynamik-Funktionen (ABS, ASC, EBV, DBC), Querdynamik-Funktionen (CBC), zur Stabilisierung des Gesamtfahrzeugs und zusätzliche Funktionen für den Offroad-Betrieb. Die Schlupfregel-Funktionen (ABS, ASC) stellen den Schlupf der einzelnen Räder gezielt ein. Einen besonderen Betriebsmodus der DSC stellt die Dynamische Traktions-Control (DTC) dar, bei der die Schlupfschwellen der ASC angehoben sind. Hierdurch wird die Traktion auf lockerem Untergrund, wie z. B. Schnee, Sand oder Schotter, deutlich verbessert.

DSP – DYNAMISCHES SCHALTPROGRAMM

Das dynamische Schaltprogramm (DSP) ist Bestandteil von Automatik- und Tiptronic-Getrieben und entlastet den Fahrer besonders bei Stop-and-Go-Verkehr. DSP wählt selbstständig die jeweils optimale Schaltstufe. Das Getriebe erkennt automatisch das Fahrverhalten des Wagens und passt seine Schaltstrategie den Begebenheiten an. DSP-gesteuerte Getriebe sind sehr wartungsfreundlich und benötigen beispielsweise keinen Getriebeölwechsel.

DSR – DOWNHILL SPEED REGULATION

Dieses System regelt Bremse und Fahrpedal bei Bergabfahrten. Ein Knopfdruck reicht, und das Fahrzeug fährt mit der eingestellten Geschwindigkeit bergab.

DSR – DYNAMIC STEERING RESPONSE

DSR ist eine ergänzende Sicherheitsfunktion im ESP. Diese Funktion gibt dem Fahrer in kritischen Situationen eine Lenkempfehlung, um das Fahrzeug zu stabilisieren. Die Lenkung wird schwergängiger, so dass bei hohen Geschwindigkeiten mehr Sicherheit geboten wird.

DSTC – DYNAMIC STABILITY AND TRACTION CONTROL

Zeigt das Fahrzeug nur die geringste Tendenz auszubrechen, gibt das dynamische Stabilitäts- und Antischlupfsystem DSTC gezielte Bremsimpulse an einzelne Räder ab und verhindert somit ein Über- bzw. Untersteuern.

DTC – DYNAMIC TRACTION CONTROL

Die Dynamische Traktionskontrolle (DTC) von BMW lässt bei Heckantriebsfahrzeugen im Vergleich zur DSC einen höheren Schlupf an den Antriebsrädern zu.

DYNAMISCHE LEUCHTWEITENREGULIERUNG

Die Einstellung der Xenon-Scheinwerfer und Xenon-Plus-Scheinwerfer wird von der dynamischen Leuchtweitenregulierung kontinuierlich automatisch angepasst. Dabei werden sowohl statisch verursachte Änderungen (Ladegewicht und -verteilung) als auch dynamisch bedingte Effekte, hervorgerufen durch Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge, berücksichtigt. Vorteil: Die Hell-Dunkel-Grenze der Lichtverteilung bleibt nahezu konstant. Das gewährleistet gute Sichtverhältnisse für den Fahrer und hilft, ein Blenden des Gegenverkehrs zu vermeiden. (Siehe auch Lichtassistent)

 

E

E-CALL – EMERGENCY CALL

Ein Notruf-System, das nach einem Unfall einen Notruf automatisch durchführt.

EBA – EMERGENCY BRAKE ASSIST

Der Notbremsassistent überwacht ständig den Bereich vor dem eigenen Fahrzeug. Wenn ein Auffahrunfall droht, wird der Fahrer alarmiert und das Bremssystem wird auf Notfall-Standby gestellt oder es führt sogar eine leichte Vorbremsung aus, um den Bremsweg zu verkürzen. Wenn die Kollision unausweichlich ist kann auch eine automatische Notbremsung erfolgen. (Siehe auch vorausschauender Notbremsassistent)

EBC – ELECTRONIC BRAKEFORCE CONTROL

Elektronische Bremskraftverteilung (EBV)

EBM – ELEKTRONISCHES BREMSMANAGEMENT

EBM ist ein Steuergerät, das alle Bremsfunktionen von ABS, ASC, CBC und DSC regelt.

EBV – ELEKTRONISCHE BREMSKRAFTVERTEILUNG

Die Elektronische Bremskraftverteilung (EBV) bildet mit dem Anti-Blockier-System (ABS) eine Einheit, denn es benutzt zur Wirkungsweise zahlreiche gleiche Bauelemente. EBV sorgt für maximale Bremsleistung an Hinter- und Vorderachse und verhindert unter normalen Bedingungen, dass das Heck wegen überbremster Hinterräder ausbricht. Außerdem reduziert sie die Beanspruchung und Erhitzung der Vorderbremsen. Dies wirkt dem „Fading“ entgegen, dem Nachlassen der Bremswirkung infolge zu hoher thermischer Belastung.

EDS – ELEKTRONISCHE DIFFERENTIALSPERRE

Die Elektronische Differenzialsperre (EDS) ermöglicht ein gleichmäßiges und komfortables Fahren auf unterschiedlich griffigen Fahrbahnoberflächen. Dreht ein Rad durch, dann bremst EDS dieses gezielt ab und sorgt für eine Kraftübertragung zu dem besser greifenden Rad. EDS verringert Reifenverschleiß und arbeitet bis ca. 40 km/h (quattro®: bis ca. 80 km/h). EDS ist Bestandteil des Elektronischen Stabilisierungsprogramms (ESP) und der Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR).

EMF – ELEKTROMECHANISCHE FESTSTELLBREMSE

Die elektromechanische Feststellbremse wird über eine Taste in der Instrumententafel bedient. Neben dem Feststellen verfügt sie über die Funktionen Autostopp und Hillhold. Beim Autostopp wird das Fahrzeug bei Stillstand automatisch festgebremst. Der Fahrer muss beim Halten nicht, wie sonst bei einem Automatikgetriebe üblich, auf die Bremse treten, um das so genannte Leerlaufkriechen zu unterbinden. Beim Anfahren erfolgt das Lösen der Bremse mit dem Betätigen des Gaspedals. Die Hillhold-Funktion unterstützt durch das automatische Festbremsen und Lösen die Berganfahrt und verhindert ungewolltes Zurückrollen.

ERS – ELEKTRONISCHES RÜCKFAHRSYSTEM

Das ERS beinhaltet eine hydraulische Auflaufbremse in Anhängern mit elektronischem Steuergerät, das über Radsensoren die Rückwärtsbewegung erkennt und ein entsprechendes Steuerventil öffnet. Dadurch ist ein Einsatz von Scheibenbremsen mit automatischer Nachstellung bei Anhängern möglich.

ESC – ELECTRONIC STABILITY CONTROL (ENGLISCHE BEZEICHNUNG FÜR ESP)

ESC arbeitet im Rahmen der physikalischen Grenzen selbsttätig und greift korrigierend in Motorleistung und Bremse ein, um das Fahrzeug in der Spur zu halten.

ESP – ELEKTRONISCHES STABILITÄTS-PROGRAMM

Das Elektronische Stabilitäts-Programm erkennt in Millisekunden eine drohende Instabilität des Fahrzeugs. Mit einem aktiven Eingriff in den Antriebsstrang oder in das Bremssystem hält ESP das Fahrzeug stabil und das Fahrzeug bleibt sicherer in der Spur. Zum ESP gehören bspw.: EBV, CBC, ASR, ABS, EDS, MSR und HBA. Bei den verschiedenen Automobilherstellern gibt es zahlreiche unterschiedliche Benennungen, da ESP ein markenrechlich geschützter Begriff der Daimler-AG ist:
DCS (Dynamic Stability Control) BMW, Jaguar, Land Rover, Mazda, Mini
DSTC (Dynamic Stability & Traction Control) Volvo
PSM (Porsche Stability Management) Porsche
VSC (Vehicle Stability Control) Daihatsu, Lexus, Toyota
VSA (Vehicle Stability Assist) Honda
VDC (Vehicle Dynamic Control) Alfa Romeo, Subaru
MSP (Maserati Stability Control Programme) Maserati
CST (Controllo Stabilità e Trazione) Ferrari
MASC (Mitsubishi Active Stability Control System) Mitsubishi
ESP 2: Elektronisches Stabilitäts-Programm 2
Das System nutzt aktive Lenkeingriffe und bietet dadurch mehr Fahrsicherheit. Außerdem macht das System das Fahrzeug im Grenzbereich leichter beherrschbar.
ESP PLUS: Elektronisches Stabilitäts-Programm PLUS
Zur Stabilisierung des Fahrzeugs in starken Untersteuersituationen werden statt nur des kurveninneren Hinterrades bis zu drei Räder durch Bremseneingriff geregelt. Die Kurskorrektur erfolgt dadurch deutlich sensibler und wirkungsvoller, das Fahrzeug besitzt eine noch größere Fahrstabilität.

 

F

FAS – FAHRERASSISTENZSYSTEM

Überbegriff für Komponenten, die den Fahrer unterstützen – die besten Beifahrer eben.

FDC – FAHR-DYNAMIC-CONTROL

FDC ist ein Steuerprogramm, das das Motormanagement, Getriebemanagement und die Servolenkung sportlich beeinflusst. Es werden steilere Kennlinien und höheres Ausdrehen der Gänge eingestellt.

FIR – FERNINFRAROT TECHNOLOGIE

Die Ferninfrarot Technologie ermöglicht, dass Menschen, Tiere und Objekte bereits sehr früh mit Hilfe einer Wärmebild-Kamera bei Dunkelheit erkannt werden können. (Siehe auch Nachtsichtassistent)

FLA – FERNLICHTASSISTENT

Das Fernlicht wird mit Hilfe dieser Technik automatisch immer dann eingeschaltet, wenn es die Umgebungsbedingungen zulassen. Verbreitet bei den Herstellern sind derzeit vor allem Scheinwerfermodule mit Xenon-Licht. (Siehe auch Lichtassistent)

 

G

GLEITENDE LEUCHTWEITENREGULIERUNG

Für das System der gleitenden Leuchtweitenregulierung werden durch eine Kamera am Innenspiegel Lichtquellen anderer Verkehrsteilnehmer erfasst. Leuchtweite und -breite der Scheinwerfer werden stufenlos gleitend zwischen Abblend- und Fernlicht so an die Umgebung angepasst, dass sie gute Sicht bieten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. (Siehe auch Lichtassistent)

GPS – GLOBAL POSITIONING SYSTEM

GPS ist ein satellitengestütztes Navigationssystem zur weltweiten Positionsbestimmung, das vom US-Verteidigungsministerium betrieben wird. GPS löste das ältere Satellitennavigationssystem Transit der United States Navy ab. In Europa wird zurzeit Galileo als ein leistungsfähigeres System entwickelt.

 

H

HBA – HYDRAULISCHE BREMSASSISTENT

Der Hydraulische Bremsassistent ermöglicht den optimalen Anlauf der Bremswirkung. In Verbindung mit ABS, dessen Rückförderpumpe der Bremsassistent zum Druckaufbau der Bremsflüssigkeit nutzt, sorgt er für die volle Ausschöpfung der Möglichkeiten des Bremssystems. So trägt HBA zur Verkürzung des Bremsweges bei. Der Geber für den Bremsdruck, die Drehzahlfühler und der Bremslichtschalter liefern dem System die notwendigen Informationen zur Erkennung von Notsituationen.

HUB – HEAD-UP-DISPLAY

Das Head-up-Display ist ein Anzeigesystem, bei dem die für den Nutzer wichtigen Informationen in seinem direkten Sichtfeld angezeigt werden. Im Kfz werden diese Informationen oftmals auf die Windschutzscheibe projiziert.

 

I

IBA – INTELLIGENT BRAKE ASSISTANT

Aus der Differenzgeschwindigkeit zwischen einem vorherfahrenden Fahrzeug (oder einem sich vor dem Fahrzeug befindenden Hindernis) wird laufend der in der Bremsanlage aufzubauende Druck berechnet, welcher erforderlich ist, um im Notfall das Fahrzeug vor einem Aufprall zu bewahren. Aktiviert wird der vorkonditionierte Bremsdruck aber erst dann, wenn der Fahrer – beim Erkennen der kritischen Situation – das Bremspedal betätigt. (Siehe auch vorausschauender Notbremsassistent)

IDS – INTERACTIVE DRIVING SYSTEM

IDS ist ein fortschrittliches Fahrwerksystem. Es führt die weiterentwickelten Sicherheits- und Kontrollfunktionen der einzelnen Komponenten des Fahrwerks zusammen.

IHC – INTELLIGENT HEADLAMP CONTROL

Der elektronische Kopilot erledigt das ständige und ermüdende Wechseln von Abblend- und Fernlicht selbsttätig. (Siehe auch Lichtassistent)

ISA – INTELLIGENT SPEED ADAPTION

Intelligent Speed Adaption unterstützt den Fahrer mittels digitaler Karten im Navigationssystem oder durch eine Verkehrskennzeichenerkennung, um vorgeschriebene Geschwindigkeitslimits einzuhalten. (Siehe auch Verkehrszeichenassistent)

 

J

Zu diesem Buchstaben ist kein Eintrag vorhanden.

K

KURVENLICHT

Kurvenlicht ist das Schwenken des Abblendlichts in Abhängigkeit zu dem gerade durchfahrenen Kurvenradius. Hierzu wird der Projektionsscheinwerfer um die vertikale Achse gedreht. (Siehe auch Lichtassistent)

 

L

LCA – LANE CHANGE ASSISTENT

Der Spurwechselassistent beobachtet entgegenkommende und auf der Nachbarspur befindliche Fahrzeuge. Setzt der Fahrer zum Spurwechsel an, prüft das System das Fahrzeugumfeld auf mögliche Gefahren und stellt mit der Blind Spot Detection (BSD) sicher, dass sich kein Fahrzeug im toten Winkel befindet. Die Aufgabe des Spurwechselassistenten ist es, das Problem eindeutig zuzuordnen, eine erkennbare Warnung zu veranlassen, die in Form visueller, akustischer oder haptischer Warnsignale erfolgen kann. Letzteres kann sich beispielsweise in der Vibration des Lenkrads auswirken. (Siehe auch Spurwechselassistent)

LDW – LANE DEPARTURE WARNING

Ein Fahrerassistenzsystem mit der Funktion, den Fahrer vor dem unbeabsichtigten Verlassen der eigenen Fahrspur zu warnen. (Siehe auch Spurhalteassistent)

LICHTASSISTENT

Lichtassistenten steuern den Einsatz von Abblend- und Fernlicht. Der Lichtkegel wird dabei automatisch so reguliert, dass vorausfahrende und entgegenkommende Fahrzeuge nicht geblendet werden. Beim Kurven- und Abbiegelicht richten sich die Scheinwerfer automatisch nach dem Fahrbahnverlauf.
>> Detailinformationen und Animation zum Lichtassistent

LICHTSENSOR

Der Lichtsensor misst mit Hilfe einer Fotozelle die Lichtverhältnisse der Umgebung und schaltet bei Dämmerung automatisch das Abblendlicht ein. (Siehe auch Lichtassistent)

LKA – LANE KEEPING ASSISTANT

Das Spurhaltesystem gibt beim Abweichen von der Fahrspur ohne Blinkzeichnen entweder ein akustisches oder optisches Signal an den Fahrer oder es greift automatisch korrigierend ein. (Siehe auch Spurhalteassistent)

LOW RANGE

Als low range wird eine zusätzliche Untersetzungsstufe bei handgeschalteten Getrieben bezeichnet. Sie erleichtert das Fahren in schwierigen Geländeabschnitten und bei sehr starken Steigungen. Diese Funktion bietet zusammen mit dem Allradantrieb quattro® die Vorraussetzung für ein gutes Vorankommen in schwierigem Gelände.

 

M

MASKIERENDES LICHT

Der Lichtassistent ist in der Lage, vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge auszublenden (maskierter Bereich des Scheinwerfers), jedoch deren unmittelbare Umgebung gleichzeitig konstant mit Fernlicht zu beleuchten. (Siehe auch Lichtassistent)

MMI – MENSCH MASCHINE INTERFACE

Haptische, akustische oder visuelle Schnittstelle einer Funktion, um den Fahrer zu informieren oder zu warnen.
engl. auch als HMI (HumanMachineInterface) benannt.

MSR – MOTOR-SCHLEPPMOMENT-REGELUNG

Die MSR ist meist Bestandteil des Elektronischen Stabilitätsprogramms (ESP) und der Antriebsschlupfregelung (ASR). Die MSR verhindert ein Blockieren der Antriebsräder beim plötzlichen Herunterschalten. Insbesondere auf glatter Fahrbahn kommt dieses FAS zum Einsatz.

MÜDIGKEITSWARNER

Der Müdigkeitswarner erkennt den Müdigkeitszustand des Fahrers und ergreift bei Übermüdung Gegenmaßnahmen, indem er den Fahrer durch akustische oder visuelle Signale warnt und zu einer Pause auffordert. Das System erfasst das Lenkverhalten des Fahrers und wertet dieses in Kombination mit weiteren Daten, wie der Fahrzeuggeschwindigkeit, Tageszeit und dem Blinkverhalten aus. Andere Systeme beobachten mittels einer Kamera die Augen und den Lidschlag des Fahrers. Aus dem Öffnungsgrad der Lider wird der Müdigkeitsgrad abgeleitet.
>> Detailinformationen und Animation zum Müdigkeitswarner

 

N

NACHTSICHTASSISTENT

Mit einer Infrarotkamera beobachtet der Nachtsichtassistent die Straße und stellt das Geschehen vor dem Auto auf einem Bildschirm dar. Menschen und Tiere setzen sich im Bild kontrastreich vom Hintergrund ab. Einige Systeme erkennen mit Hilfe einer Bildbearbeitung sogar Personen auf dem Bildschirm und warnen extra.
>> Detailinformationen und Animation zum Nachtsichtassistent

NIR – NAHINFRAROT TECHNOLOGIE

Die Nahinfrarot Technologie macht mit Hilfe einer Wärmebild-Kamera Menschen, Tiere und Objekte bei entsprechender Nähe in der Nacht erkennbar. (Siehe auch Nachtsichtassistent)

NV – NIGHT VISION

Ein aktives Infrarot Nachtsichtsystem leuchtet die Straße mit Lichtkegeln aus, die für das menschliche Auge unsichtbar sind. Das in den Armaturen integrierte Display zeigt dem Fahrer ein brillantes Schwarzweißbild der Verkehrssituation an. Night Vision ist eine Technologie zur Umgebungsdarstellung bei Dunkelheit. (Siehe auch Nachtsichtassistent)

 

O

Zu diesem Buchstaben ist kein Eintrag vorhanden.

P

PA – PARKING ASSISTANT (EINPARKHILFE)

Der Parkassistent lenkt mit Hilfe von Ultraschallwellen automatisch mit dem besten Winkel in die passende Parklücke. Bremsen und Gas geben muss der Fahrer allerdings selbst. (Siehe auch Parkassistent)

PARKASSISTENT

System zum assistierten (nur Querführung) oder automatischen (Quer- und Längsführung) Ein- und Ausparken. Mittels Sensoren misst der Parkassistent auch mögliche Parklücken im Vorbeifahren aus, und gleicht diese mit der eigenen Autogröße ab.
>> Detailinformationen und Animation zum Parkassistent

PDC – PARK-DISTANCE-CONTROL

Diese Einpark-Hilfe zeigt die Abstände zu den anderen Fahrzeugen oder anderen festen Gegenständen an und gibt systemabhängig akustische Warnmeldungen aus. (Siehe auch Parkassistent)

PPA – PEDESTRIAN PROTECTION AIRBAG

Airbag zwischen Motorhaube und Windschutzscheibe, der sich bei einem Frontalunfall gegen eine Person öffnet und die Person vor einem harten Aufprall schützt.

 

Q

Zu diesem Buchstaben ist kein Eintrag vorhanden.

 

R

RBC – RAIN BRAKE CONTROL

Bei Regen werden in regelmäßigen Abständen vom Fahrer unbemerkt die Bremsbeläge an die Bremsscheibe angelegt, um den Wasserfilm zu entfernen. Hierdurch vergrößert sich im ersten Moment einer folgenden richtigen Bremsung der Reibwert, was zu einem verkürzten Bremsweg führt. RBC wird meist im Zusammenhang mit dem Regensensor angeboten.

REGENLICHT

Das Fahrlicht wird automatisch eingeschaltet wenn der Scheibenwischerhebel länger als 5 Sekunden auf „langsames Wischen“ steht. Befindet sich der Scheibenwischerhebel nicht länger als 4 Minuten auf „langsames Wischen“ oder „Intervall-Wischen“ wird die Funktion deaktiviert.

http://www.skoda.de

REGENSENSOR

Der Regensensor aktiviert bei einsetzendem Regen oder anderer Nässeeinwirkung auf der Frontscheibe automatisch den Scheibenwischer und passt das Wischintervall der Stärke des Niederschlags an. Die Funktionsweise: Leuchtdioden im Inneren des Regensensors geben ein nicht sichtbares Infrarotlicht ab, das durch die äußere Oberfläche der Windschutzscheibe reflektiert und durch Fotodioden gemessen wird. Gelangt das Licht verlustfrei zurück zur Fotodiode, ist die Windschutzscheibe trocken. Ein Wasserfilm oder Tropfen auf der Scheibe bricht das ausgesandte Licht. Da die Messungen permanent vorgenommen werden, kann die Elektronik die Wischintervalle optimal steuern.

RPA – REIFEN PANNEN ANZEIGE

Die Reifen Pannen Anzeige (RPA) überwacht bei jeder Fahrgeschwindigkeit den Luftdruck in den Reifen. Dabei erkennt sie einen möglichen Luftverlust über die Rotationsgeschwindigkeit der Räder.

RVD – REMOTE VEHICLE DIAGNOSTIC

Bei der Fahrzeug Ferndiagnose werden technische Zustandsdaten des Fahrzeugs an den Hersteller übermittelt. Sie bietet den Autoherstellern Einsparpotenziale bei Garantieleistungen, Produktentwicklung und Marketing sowie Wettbewerbsvorteile durch Produktdifferenzierung und verbesserten Service.

 

S

SIDEGUARD

Das Airbagsystem Sideguard (Kopf-Airbag) erhöht bei einem Seitenaufprall, als wirkungsvolle Ergänzung des Seiten-Airbags zusammen mit dem richtig angelegten Dreipunkt-Sicherheitsgurt, den Schutz für den Kopfbereich der vorderen und hinteren Fahrzeuginsassen. Der Sideguard dämpft den Aufprall des Kopfes auf Innenraumteile. Zusätzlich werden bei Crashsituationen, aufgrund der weniger ausgeprägten Kopfbewegung, die Belastung des Halses vermindert. Der Sideguard bietet zusammen mit den konstruktiven Maßnahmen der passiven Sicherheit den besten Seitenaufprallschutz.

SPURHALTEASSISTENT

Der Spurhalteassistent beobachtet mittels eines Kamerasystems die Fahrbahnmarkierungen vor dem Fahrzeug. Erkennt er, dass das Auto aus der Spur zu geraten droht, warnt er den Fahrer, zum Beispiel durch Vibrationen im Lenkrad oder Fahrersitz. Blinkt der Fahrer, erkennt der Spurhalteassistent dies und es erfolgt keine Warnung. Einige Assistenten lenken sogar selbständig in die Spur zurück.
>> Detailinformationen und Animation zum Spurhalteassistent

SPURWECHSELASSISTENT

Der Spurwechselassistent hat Bereiche neben und hinter dem Fahrzeug im Blick. Er informiert den Fahrer über Fahrzeuge auf den benachbarten Spuren durch eine Warnung im Außenspiegel. Möchte der Fahrer auf eine Spur wechseln, auf der sich bereits ein Fahrzeug befindet, erfolgt eine optische oder akustische Warnung. Auch Fahrzeuge, die sich mit hohem Tempo von hinten nähern, werden erkannt.
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STA – STAUASSISTENT (TRAFFIC JAM ASSISTENT)

Die mit dem Stauassistenten erweiterten ACC-Systeme konzentrieren sich auf das Fahren in Stausituationen – also bei geringen Geschwindigkeitenbis zum Stillstand und gleichzeitig hohen Fahrzeugdichten – wobei das Assistenzsystem den Fahrer sowohl in Bezug auf die Längs- als auch die Querführung unterstützt.

STABILITRAK – AUTOMATISCHE STABILITÄTSKONTROLLE

StabiliTrak™ sorgt für eine nahtlose Integration von Bremsen, Traktionskontrolle, Lenkung und Aufhängungssystemen. Ohne in Ihren Fahrstil einzugreifen, analysiert es Angaben einer Reihe von Sensoren. StabiliTrak™ bringt Bremskraft auf das entsprechende Rad oder an die entsprechenden Räder, damit das Fahrzeug auf seinem vom Fahrer angesteuerten Weg bleibt. Wenn es erforderlich ist, kann die automatische Stabilitätskontrolle sogar die Bremsen an allen vier Rädern aktivieren, um die Kontrolle noch zu verstärken.

STC – STABILITY TRACTION CONTROL

STC soll das Durchdrehen der Vorderräder verhindern: unter 40 km/h, indem das betreffende Rad abgebremst wird, über 40 km/h durch Eingriff in die Motorsteuerung und ein Senken der Antriebskraft. STC verbindet Traktionskontrolle mit Antriebsschlupfregelung.

SVA – SIDE VIEW ASSIST

Der SVA ist ein ultraschallbasiertes System von Bosch zur Überwachung des toten Winkels. (Siehe auch Spurwechselassistent)

SWT – SEITENWANDTORSION

SWT ermittelt als erstes System dieser Art aus der Verformung der Reifen die Kräfte, die zwischen Fahrzeug und Fahrbahn wirken. Mit den Daten von SWT werden Fahrzeugregelsysteme wie ABS oder ESP zukünftig noch leistungsfähiger. Die zusätzliche Information über die Radkräfte führt zu kürzeren Bremswegen, zu verbesserter Fahrstabilität, Lenkbarkeit und Traktion sowie zu höherem Fahrkomfort.

 

T

TCS – TRACTION CONTROL SYSTEM

Das Traction Control System sorgt dafür, dass die Räder beim Beschleunigen nicht durchdrehen. Droht ein zu starker Schlupf der Antriebsräder, wird das Antriebsmoment durch Brems- und Motormanagementeingriff reguliert. Das Regelsystem, das seine Informationen über die ABS-Sensoren erhält, gewährleistet damit Traktion und Fahrstabilität während der Beschleunigungsphase – auf gerader Strecke wie auch bei Kurvenfahrt.

TEMPOSTAT®

Der Tempostat hält während der Fahrt die vom Benutzer eingestellte Geschwindigkeit. Er kann diese aber nicht zur Einhaltung eines bestimmten Abstandes anpassen. (Siehe auch Abstandsregler)

TJA – TRAFFIC JAM ASSIST

Der Stauassistent unterstützt den Fahrer sowohl im Stau als auch bei zähfließendem Verkehr und kann bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h eingesetzt werden. Er ermöglicht durch die Bestimmung eines Richtfahrzeuges und die Regelung von Motor- und Bremsfunktionen stressfreies Staufahren. Er ist eine Ergänzung zu Adaptive Cruise Control (ACC).

TMC – TRAFFIC MESSAGE CHANNEL

Im Verkehrsnachrichtenkanal (TMC) werden über RDS-Radiosender kostenlose Stauinformationen digital und geräuschlos in das Fahrzeug übertragen. Über das Display des Navigationssystems können diese in Textform dargestellt und im Navigationssystem für eine dynamische Zielführung verwendet werden.

TSA – TRAILER STABILITY ASSIST

Der Anhänger Stabilisierungsassistent (TSA) ist eine Zusatzfunktion des Elektronischen Stabilitäts-Programms ESP und sorgt für mehr Sicherheit bei Fahrten mit Anhänger. Es erkennt schnell und sicher die gefürchteten, sich aufbauenden Pendelschwingungen und baut sie wirksam ab. Dazu nutzt TSA die Sensorik des ESP und leitet gezielt radindividuelle, wechselseitige Bremseingriffe an der Vorderachse ein, um das Gespann zu stabilisieren.

TSC – TRAILER STABILITY CONTROL

ESP mit Erweiterung um eine Anhängerstabilisierung.

TSR – TRAFFIC SIGN RECOGNITION

Die Verkehrszeichenerkennung (Traffic Sign Recognition) erinnert den Fahrer über eine Anzeige im Armaturenbrett an die gegenwärtig erlaubte Höchstgeschwindigkeit. (Siehe auch Verkehrszeichenassistent)

 

U

UPS – UPFRONT-SENSOR

Im Falle eines Unfalls steuert eine intelligente Sensorik die rechtzeitige Auslösung der Rückhaltesysteme. Herzstück dieses Systems ist das Airbagsteuergerät, das die Auslöseentscheidung trifft und unabhängig von Art und Schwere des Crashs Airbag und Gurtstraffer zündet. Das System ist in der Lage, mit Hilfe von zwei dezentralen Sensoren, den Verlauf und die Schwere eines Frontalaufpralls zu einem frühen Zeitpunkt zu ermitteln. Diese Beschleunigung messenden Sensoren werden aufgrund ihrer Lage in der vorderen Knautschzone des Fahrzeugs „Upfront-Sensoren“ genannt. Sie liefern Signale, die dem Steuergerät eine frühe Erkennung der Crash-Schwere ermöglichen. Als weitere Information zur Ermittlung der Crash-Schwere und zur Plausibilitätsprüfung wird die im zentralen Steuergerät gemessene Verzögerung des Fahrzeugs verwendet.

USK – UNTERSTEUERUNGSKONTROLLE

Die USK verhindert in Kurvenfahrten, dass das Fahrzeug durch Über- oder Untersteuern von der Straße abkommt. ESP und die Untersteuerungskontrolle senken das Überschlagrisiko bei plötzlichen Ausweichmanövern oder in engen Kurven.

 

V

VERKEHRSZEICHENASSISTENT

Mit einer kleinen Kamera hinter dem Innenspiegel beobachtet der Verkehrszeichenassistent auftauchende Verkehrszeichen und zeigt dem Fahrer die aktuell gültige Geschwindigkeit an. Wird ein Zeichen erkannt, blendet der Verkehrszeichenassistent dieses im Tacho oder Fahrzeug-Display ein. Aber auch andere Verkehrszeichen, wie z.B. Überholverbote werden, angezeigt.
>> Detailinformationen und Animation zum Verkehrszeichenassistent

VORAUSSCHAUENDER NOTBREMSASSISTENT

Der vorausschauende Notbremsassistent beobachtet über Sensoren das Fahrzeugumfeld. Erkennt er eine gefährliche Auffahrsituation, warnt er den Fahrer optisch, akustisch oder durch einen spürbaren Bremsruck. Reagiert der Fahrer nach der Warnung nicht, bremst der vorausschauende Notbremsassistent so lange, bis der Fahrer eingreift. Bremst der Fahrer, unterstützt ihn der vorausschauende Notbremsassistent mit einer optimal dosierten Notbremsung. Bleibt eine Reaktion des Fahrers weiter aus und ist ein Unfall unvermeidbar, führt das System selbstständig eine Notbremsung durch, um die Aufprallgeschwindigkeit zu verringern.
>> Detailinformationen und Animation zum vorausschauenden Notbremsassistenten

VSA – VEHICLE STABILITY ASSIST

= ESP System

 

W

WIL – WHIPLASH INJURY LESSENING

WIL ist ein Schleudertrauma-Schutzsystem. Die WIL-Konstruktion der Vordersitze minimiert das Risiko eines Schleudertraumas bei einem Heckaufprall mit geringer Geschwindigkeit. Die Energie aufnehmende Struktur der Sitzlehne sorgt dafür, dass bei einem Heckaufprall die Haltung von Oberkörper und Kopf in einer optimalen Position zueinander bestehen bleibt. Dadurch wird das Risiko eines Schleudertraumas stark reduziert.

 

X

XENON

Xenon Scheinwerfer werden elektronisch gesteuert und mit Gasentladungslampen betrieben. Diese enthalten hauptsächlich das Edelgas Xenon und werden mit einer hohen elektrischen Spannung gezündet. Es bildet sich ein Lichtbogen großer Helligkeit, der als Lichtquelle zur Ausleuchtung der Straße dient.
Die bläulich-weiße Farbe des Xenon-Lichts rührt daher, dass ihr Spektrum viel näher am Tageslicht liegt als herkömmliches Halogenlicht. Darüber hinaus bieten Xenon Scheinwerfer etwa das doppelte Lichtvolumen im Vergleich zu Halogenscheinwerfern und machen Nachtfahrten – insbesondere bei schlechter Witterung – sicherer und ermüdungsfreier für die Augen des Fahrers.

 

Y

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Z

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