Bosch plant, auf dem Weg zum vollautomatisierten Parken in den kommenden Jahren noch eine Reihe von Parkassistenzsystemen auf den Markt zu bringen. Diese sollen Autofahrer/innen beim unfallfreien Einparken unterstützen oder ihnen das Rangieren in die Parklücke auf Knopfdruck komplett abnehmen. In Deutschland sind Parkassistenzsysteme die am weitesten verbreiteten Helfer in modernen Autos. Laut einer Bosch-Auswertung auf Basis der Zulassungsstatistik 2014 kommen sie in jedem zweiten der knapp drei Millionen im vergangenen Jahr neu zugelassenen Pkw (52 Prozent) zum Einsatz.

Parken der Zukunft

Bosch plant, auf dem Weg zum vollautomatisierten Parken in den kommenden Jahren noch eine Reihe von Parkassistenzsystemen auf den Markt zu bringen. Diese sollen Autofahrer/innen beim unfallfreien Einparken unterstützen oder ihnen das Rangieren in die Parklücke auf Knopfdruck komplett abnehmen. In Deutschland sind Parkassistenzsysteme die am weitesten verbreiteten Helfer in modernen Autos. Laut einer Bosch-Auswertung auf Basis der Zulassungsstatistik 2014 kommen sie in jedem zweiten der knapp drei Millionen im vergangenen Jahr neu zugelassenen Pkw (52 Prozent) zum Einsatz.

Rund 2 500 Ingenieur/innen – das sind 500 mehr als noch im 2015 – arbeiten bei Bosch inzwischen weltweit an der Weiterentwicklung von Assistenzsystemen. Ihre neueste Entwicklung: Parkassistenten helfen heute nicht mehr nur beim Einparken selbst, sondern auch bei der Suche nach einem geeigneten Parkplatz: Zum einen erkennen und melden spezielle Belegungssensoren freie Lücken auf Parkplätzen, in Parkhäusern oder Tiefgaragen. Zum anderen werden die ohnehin in immer mehr Fahrzeugen vorhandenen Sensoren für die Suche nach Stellplätzen am Straßenrand genutzt. Diese Informationen werden in der Bosch IoT Cloud zu digitalen Parkplatzkarten verarbeitet. Autofahrer/innen können die Karten zum Beispiel im Internet oder über ein Navigationssystem abrufen und sich direkt zu Zonen mit freien Stellplätzen navigieren lassen. Das entlastet auch die Umwelt, da die Fahrzeuge nicht mehr unnötig um den Block kreisen.

Konzertbesuch beginnt künftig nicht mehr im zugigen Parkhaus

„Parken, so wie wir es heute kennen, wird es in Zukunft nicht mehr geben”, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Noch vor Ende dieser Dekade sollen Autos mit Bosch-Technik ganz alleine den Weg ins Parkhaus finden. Dazu stellt der Fahrer/die Fahrerin das eigene Auto nur noch in einer Übergabezone vor dem Parkhaus ab und gibt ihm zum Beispiel per Smartphone den Befehl, sich einen Parkplatz zu suchen. Genauso kommt das Auto auf Wunsch jederzeit auch wieder vorgefahren.

Vollautomatisiertes Parken vor vollautomatisiertem Fahren in Serie

„Vollautomatisiertes Parken werden wir noch vor vollautomatisiertem Fahren in Serie sehen“, so Hoheisel. Auch, weil die rechtlichen Hürden für die Einführung des vollautomatisierten Parkens vor allem auf der Zulassungsebene geringer sind. Die nötigen Anpassungen des Verhaltensrechts, das sich unter anderem auch in Deutschland nach der Wiener Straßenverkehrskonvention richtet, stehen weltweit auf der politischen Agenda.