Fahrer verzichten auf lebensrettende Fahrerassistenzsysteme

Nicht eingehaltener Sicherheitsabstand zum Vordermann ist auf deutschen Straßen eine der häufigsten Unfallursachen bei Unfällen mit Personenschaden. An die Faustregel, mindestens die Hälfte der Fahrgeschwindigkeit in Metern oder aber zwei Sekunden zwischen sich und dem vor einem fahrenden Fahrzeug Abstand zu lassen, hält sich lange nicht jeder. Stattdessen fahren Pkw oft dicht an dicht, häufig wird sogar aggressiv gedrängelt und bedrängt, ohne daran zu denken, was passiert, wenn vor einem plötzlich die Bremslichter aufleuchten. Ein Auffahrunfall ist dann trotz Vollbremsung oft nicht mehr zu vermeiden und je nach Fahrgeschwindigkeit kann er fatale Folgen haben.

Sicherheit und mehr Komfort durch den Abstandsregler und Auffahrkollisionswarner

Abhilfe schaffen Fahrerassistenzsysteme (FAS), konkret der Abstandsregler (ACC) und die Auffahrkollisionswarnung (FCW) in Kombination. Leider finden die Systeme trotz mittlerweile guter Verfügbarkeit verhältnismäßig selten Anwendung. Und das, obwohl sich laut der Unfallforschung im Allianz Zentrum für Technik (AZT) die Zahl unfallkritischer Situationen auf Autobahnen um etwa drei Viertel verringern ließe. Innerstädtisch und auf Landstraßen beziffert das AZT die potenzielle Reduzierung von Auffahrunfällen um etwa die Hälfte. (1) Der Abstandsregler und die Auffahrkollisionswarnung passen die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs so an, dass der optimale Sicherheitsabstand gehalten wird und warnen im Fall von Gefahrensituationen – das ist besonders komfortabel bei zähfließendem Verkehr oder Stau und schont die Nerven des Fahrers. Die Systeme entlasten den Fahrer dadurch, dass sie Position und Tempo des vorausfahrenden Fahrzeugs über Sensoren messen und die Eigengeschwindigkeit entsprechend durch automatischen Motor- oder Bremseingriff reguliert wird.

(1) DEKRA Verkehrssicherheitsreport 2016, S. 10. und aktuelle Erkenntnisse der AZT Unfallforschung

Verfügbare Downloads:

Pressemeldung „Fahrer verzichten auf lebensrettende Fahrerassistenzsysteme“, *.docx (60 kb)

Pressemeldung „Fahrer verzichten auf lebensrettende Fahrerassistenzsysteme“, *.pdf (302 kb)

Zahl der Verkehrstoten sinkt leicht

Fahrerassistenzsysteme können viele schwere Unfälle abmildern

Laut Statistischem Bundesamt starben im Jahr 2016 insgesamt 3.214 Menschen bei Verkehrsunfällen (1). Zwar ging die Zahl der Verkehrstoten gegenüber 2015 um 7,1 Prozent zurück, trotzdem zählen Verkehrsunfälle zu den häufigsten Unfallarten mit Todesfolge. Auch im Februar 2017 kamen 190 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, exakt so viele wie im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schwerverletzten sank im selben Zeitraum um immerhin 3,5 Prozent auf 23.400 (2). An der Haltung zu Fahrerassistenzsystemen (FAS) ändert dies nichts: Immer noch halten gut zwei Drittel der Neuwagenkäufer sie nicht für notwendig: Sie gaben bei einer Umfrage der Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner an, gar keins oder maximal eins dieser Systeme in ihrem Neuwagen zu haben und zu nutzen (3).

Trotz Skepsis: Fahrerassistenzsysteme verringern das Unfallrisiko

Auch wenn noch lange nicht alle Autofahrer FAS nutzen: Diese Systeme erhöhen die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer. Experten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates gehen davon aus, dass eine größere Verbreitung von FAS die Unfallfolgen etwa der Hälfte der Verkehrsunfälle verringern kann. Die Aufklärungsarbeit über die Funktionsweise der FAS wird somit zu einem wichtigen Baustein der „Vision Zero“: So wird die Strategie genannt, nach der die Verkehrswelt so gestaltet werden muss, dass es keine Toten und Schwerstverletzten im Straßenverkehr mehr gibt.

Die breite Akzeptanz fehlt noch

FAS sind für fast alle Neuwagenmodelle verfügbar, leider fehlt es noch an der breiten Akzeptanz. Neben der Skepsis gegenüber der Sicherheit und Zuverlässigkeit der neuen Technologien ist es vor allem die Befürchtung, in der eigenen Freiheit und Autonomie als Autofahrer eingeschränkt zu werden, die viele von der Anschaffung und Nutzung abhält. Lediglich das Parkassistenzsystem wird von den meisten Autofahrern gut angenommen: Es handelt sich um das mit Abstand meistgenutzte System. Dabei ist es ein reines Komfort-Feature und vermag zwar kleinere Schäden zu vermeiden, lebensgefährliche Unfallsituationen verhindert dieses System jedoch in der Regel nicht. Notbremsassistenten, Spurwechsel- und Spurhalteassistenten sowie Abstandsregler könnten einen Großteil der im Straßenverkehr auftretenden Gefahrensituationen entschärfen und durch mangelnde Konzentration oder Unachtsamkeit verursachte Unfälle vermeiden, aber gerade von diesen FAS fühlen sich Autofahrer „bevormundet“. Misstrauen, Angst vor Kontrollverlust oder der Hinweis, dass es „früher“ ja auch ohne ging, werden gegen die Technologien am häufigsten ins Feld geführt (4). Welche Vorteile die Systeme tatsächlich bieten und wie sie funktionieren, erfahren Autofahrer auf www.bester-beifahrer.de – beim Lesen wird schnell klar, dass die Systeme nicht bevormunden, sondern die Fahrer unterstützen und für ein Sicherheitsplus sorgen. Sandra Demuth vom DVR empfiehlt, diese Möglichkeit zu nutzen und plädiert für größere Offenheit: „Fahrerassistenzsysteme bieten auch dem routiniertesten Fahrer zusätzliche Sicherheit und Unterstützung, nicht nur in alltäglichen Situationen wie einem Spurwechsel, sondern auch in Gefahrsituationen. Im Ernstfall können sie Leben retten.“

(1) Statistisches Bundesamt
(2) Statistisches Bundesamt
(3) Fahrerassistenzsysteme in Deutschland 2015, Ergebnisbericht 02. Oktober 2015. Umfrage der Kampagne „bester beifahrer“: durchführendes Institut: (r)evolution GmbH mit Sitz in Bonn.
(4) Ebd.

Verfügbare Downloads:

Pressemeldung „Zahl der Verkehrstoten sinkt leicht“, *.docx (63 kb)

Pressemeldung „Zahl der Verkehrstoten sinkt leicht“, *.pdf (39 kb)

Die vier häufigsten Fahrfehler – und wie Fahrerassistenzsysteme entgegenwirken

91 Prozent der Unfälle mit Personenschaden auf unseren Straßen sind auf Fehlverhalten der Beteiligten zurückzuführen. Bei nur acht Prozent liegen andere Ursachen wie unwägbare Wetterverhältnisse vor, ein weiteres Prozent resultiert aus technischen Mängeln (1). Grund genug für jeden Autofahrer, die „Schwachstelle Mensch“ zu erkennen und Vorkehrungen zu treffen: Fahrerassistenzsysteme (FAS) im eigenen Fahrzeug sorgen für mehr Sicherheit. Die Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner hat die vier häufigsten Fahrfehler von Pkw-Fahrern, die gemäß Statistischem Bundesamt zu Unfällen mit Personenschaden führen, unter die Lupe genommen und zeigt auf, welche Fahrerassistenzsysteme diese Unfälle vermeiden oder zumindest deren Folgen abmildern können.

Platz 1 der häufigsten Fahrfehler: Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren

18 Prozent der Fahrfehler, die Unfälle mit Personenschaden nach sich ziehen, unterlaufen innerorts: Autofahrer machen Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren2. In vielen von diesen Situationen unterstützt ein Notbremsassistent aktiv. Das System erkennt kritische Situationen, in denen ein Auffahrunfall droht. Viele neuere Notbremsassistenten erkennen neben den vorausfahrenden Fahrzeugen auch Fußgänger und Radfahrer. Der Fahrer wird entsprechend rechtzeitig vom System gewarnt und gewinnt wertvolle Zeit zum Reagieren. Darüber hinaus erhöht der Notbremsassistent den Bremsdruck auf das erforderliche Maß.

Platz 2 der häufigsten Fahrfehler: Missachten der Vorfahrt

17 Prozent der Unfälle mit Personenschaden entstehen in Situationen, in denen die Vorfahrt missachtet wird (2). Auch hier unterstützt der Notbremsassistent und bringt das eigene Auto in Gefahrensituationen schnellstmöglich zum Stehen –
auch wenn man selbst im Recht war. Schließlich bringt einem das Recht auf Vorfahrt nichts, wenn der Preis dafür ein schwerer Unfall ist.

Platz 3 der häufigsten Fahrfehler: Zu geringer Abstand

Zu geringer Abstand ist die Ursache für 16 Prozent der Unfälle mit Personenschaden (2). Der Abstandsregler hilft, solche Unfälle zu vermeiden: Das System passt die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs automatisch dem Verkehrsfluss an und sorgt dafür, dass der nötige Abstand zum Vordermann eingehalten wird. Im Stau oder bei Stop-and-go-Verkehr bremst der Abstandsregler das Fahrzeug bis zum Stillstand ab. Fährt das vorausfahrende Auto innerhalb weniger Sekunden los, folgt das eigene Fahrzeug automatisch. Dauert die Verweilzeit länger, bedarf es lediglich einer kurzen Fahrerbestätigung, z. B. durch Antippen des Gaspedals, um wieder in den geregelten Modus zu gelangen.
Ganz nebenbei hilft der Abstandsregler außerdem, spritsparend zu fahren und die CO2-Emissionen einzugrenzen.

Platz 4 der häufigsten Fahrfehler: Nicht angepasste Geschwindigkeit

12 Prozent der Unfälle mit Personenschaden sind auf nicht angepasste Geschwindigkeit von mindestens einem der beiden Unfallfahrzeuge zurückzuführen2. Hier unterstützt der Verkehrszeichenassistent: Dieser Helfer hat die gültige Geschwindigkeit immer im Blick und blendet diese im Tacho oder Fahrzeugdisplay ein. Manche Systeme können auch so geschaltet werden, dass die maximale Geschwindigkeit automatisch eingehalten wird und nur mit einem „Kickdown“ überschritten werden kann. Das Bewusstsein des Fahrers für die erlaubte Maximalgeschwindigkeit wird entsprechend geschärft. Geschwindigkeitsübertretungen und die damit verbundenen Sanktionen aber auch Unfälle können so vermieden werden.

FAS unterstützen aktiv – die Verantwortung trägt der Fahrer

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat weist daraufhin, dass Fahrerassistenzsysteme helfen können, Unfälle zu vermeiden oder deren Folgen zu mindern. Trotzdem trägt der Fahrer die Verantwortung für sein Verhalten im Straßenverkehr und sollte immer umsichtig unterwegs sein, die Systeme können nur unterstützen. Wenn die Situation es erfordert oder der Notbremsassistent warnt, muss der Fahrer selbst bremsen. Der Notbremsassistent ersetzt den Fahrer nicht, sondern hilft ihm, frühzeitig und effektiv zu bremsen. Nur wenn der Fahrer gar nicht reagiert, greift er selbstständig ein. Auch der Verkehrszeichenassistent hilft nur dann, wenn der Fahrer verantwortungsbewusst mit den bereitgestellten Informationen umgeht und sein Fahrverhalten entsprechend anpasst, beispielsweise die Geschwindigkeit drosselt und die aktuelle Wetter- und Verkehrslage einkalkuliert.“

(1) Destatis, Fachserie 8 Reihe 7, Verkehr/Verkehrsunfälle vom 12. Juli 2016, ergänzt am 12. Oktober 2016, Seite 49
(2) Destatis, Fachserie 8 Reihe 7, Verkehr/Verkehrsunfälle vom 12. Juli 2016, ergänzt am 12. Oktober 2016, Seite 50


Verfügbare Downloads:

Pressemeldung „Die vier häufigsten Fahrfehler – und wie Fahrerassistenzsysteme entgegenwirken“, *.docx (174 kb)

Pressemeldung „Die vier häufigsten Fahrfehler – und wie Fahrerassistenzsysteme entgegenwirken“, *.pdf (174 kb)

Fahrerassistenzsysteme sind die „besten beifahrer“, die man an Bord wissen kann. Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat/DVR - hochauflösend
Fahrerassistenzsysteme sind die „besten beifahrer“, die man an Bord wissen kann.
Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat/DVR – hochauflösend

Immer mehr Fahrzeuge mit Fahrerassistenzsystemen erhältlich – auch Klein- und Kompaktwagen

Ein Großteil der Neuwagenkäufer findet Fahrerassistenzsysteme (FAS) attraktiv, trotzdem ist nicht einmal die Hälfte der Neufahrzeuge mit mindestens einem Fahrerassistenzsystem ausgestattet. Als Grund für den Verzicht auf Fahrerassistenzsysteme nennen Autofahrer meist die mangelnde Verfügbarkeit1. Die Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner wollte wissen, wie es tatsächlich um die Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen in Neuwagen steht. Dazu nahm sie die in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de gelisteten Fahrzeuge unter die Lupe. Das Ergebnis in Kürze: Die meisten Neuwagen können optional mit Fahrerassistenzsystemen ausgestattet werden, auch Klein- und Kompaktwagen.

Diagramm: Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen in Neuwagen in Prozent (Basis: 444 in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de erfasste aktuelle Pkw-Modelle) Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn
Diagramm: Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen in Neuwagen in Prozent
(Basis: 444 in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de erfasste aktuelle Pkw-Modelle)
Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn

Notbremsassistent: für viele Fahrzeuge verfügbar

Der Notbremsassistent ist das Fahrerassistenzsystem, das für die meisten Fahrzeuge verfügbar ist: 61 Prozent der Neuwagen können mit diesem System erworben werden. Allerdings gilt schon lange nicht mehr, dass er nur in Oberklassefahrzeugen eingebaut wird. Bei immerhin 64 Prozent der Mittelklassewagen und 47 Prozent der Klein- und Kompaktwagen besteht die Möglichkeit, ein Auto mit Notbremsassistent zu kaufen. Spurhalte- und Lichtassistent sind für insgesamt 55 Prozent der Neufahrzeuge verfügbar, dicht gefolgt vom Abstandsregler (51 Prozent). Darauf folgen der Parkassistent und der Spurwechselassistent mit jeweils 49 Prozent.

Sicherheit meist Zusatzausstattung

Der DVR empfiehlt, Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zukünftig verpflichtend mit Notbremsassistenzsystemen auszustatten. Dabei sollen zunächst die Grundfunktionen mit der Erkennung von vorausfahrenden bzw. stehenden Fahrzeugen, später auch die erweiterten Funktionen von Notbremsassistenzsystemen, durch die z. B. auch Rad Fahrende erkannt werden, umgesetzt werden. Der Geschwindigkeitsabbau muss dabei mindestens so groß sein, dass die Unfallfolgen gegenüber einer ungebremsten Kollision stark gemindert werden. Momentan gehören Fahrerassistenzsysteme nur in 16 Prozent der Fahrzeugmodelle, für die sie überhaupt verfügbar sind, zur Standardausstattung. Bei 84 Prozent der Neuwagen, die mit FAS erhältlich sind, müssen Autokäufer sich bewusst für die Sicherheitspakete, die die gewünschten Systeme enthalten, entscheiden und damit einen Aufpreis zahlen.
Ausnahme: Der Müdigkeitswarner ist in knapp der Hälfte der Fahrzeuge, die mit diesem System angeboten werden, serienmäßig verbaut. Bei immerhin 31 Prozent aller Fahrzeuge mit Notbremsassistent gehört dieser auch zur Serienausstattung.
DVR-Geschäftsführerin Ute Hammer: „Verfügbare Systeme sollten genutzt werden. Wir schätzen, dass moderne Notbremsassistenzsysteme bei flächendeckender Ausstattung je nach Funktionsumfang 20 bis 40 Prozent der Unfälle zwischen Pkw mit Personenschaden positiv beeinflussen oder gar verhindern können.“

Klein- und Kompaktwagen schließen auf

Die landläufige Meinung, dass Fahrerassistenzsysteme nur für Oberklassewagen verfügbar sind, konnte mit der Auswertung der Datenbank widerlegt werden: Zwar haben die Fahrzeuge der Oberklasse die Nase in Sachen Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen ganz klar vorn, aber die Fahrzeuge der Mittelklasse und auch die Klein- und Kompaktwagen schließen auf. Beim Parkassistenten liegt die Verfügbarkeit zwischen den verschiedenen Klassen sogar nahezu gleichauf: 51 Prozent der Oberklassewagen können mit einem Parkassistenten ausgestattet werden, bei den Mittelklassewagen sind es sogar 54 Prozent und bei den Klein- und Kompaktwagen noch 40 Prozent.

Diagramm: Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen nach Fahrzeugsegmenten (Basis: 444 in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de erfasste aktuelle Pkw-Modelle) Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn
Diagramm: Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen nach Fahrzeugsegmenten
(Basis: 444 in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de erfasste aktuelle Pkw-Modelle)
Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn

Die Datenbank der Kampagne „bester beifahrer“

Die Datenbank der Kampagne „bester beifahrer“ informiert Autofahrer seit 2006 über die Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen in Pkw. Aktuell sind knapp 600 Fahrzeugmodelle erfasst, davon 444 Modelle, die aktuell in Deutschland als Neuwagen vertrieben werden; diese 444 Fahrzeugmodelle wurden in die Kategorien Klein- und Kompaktklasse, Mittelklasse (inkl. Vans und SUVs) und Oberklasse (inkl. Sportwagen) eingeteilt und auf die Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen untersucht. Der Datenbestand wird halbjährlich auf Basis der auf den Hersteller-Websites bereitgestellten Daten aktualisiert, die Hersteller erhalten zudem die Möglichkeit zur Prüfung und bei Bedarf zur Aktualisierung.


Verfügbare Downloads:

Pressemeldung „Immer mehr Fahrzeuge mit Fahrerassistenzsystemen erhältlich – auch Klein- und Kompaktwagen“, *.docx (508 kb)

Pressemeldung „Immer mehr Fahrzeuge mit Fahrerassistenzsystemen erhältlich – auch Klein- und Kompaktwagen“, *.pdf (402 kb)

Diagramm: Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen in Neuwagen in Prozent (Basis: 444 in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de erfasste aktuelle Pkw-Modelle) Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn
Diagramm: Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen in Neuwagen in Prozent
(Basis: 444 in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de erfasste aktuelle Pkw-Modelle)
Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn
Diagramm: Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen nach Fahrzeugsegmenten (Basis: 444 in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de erfasste aktuelle Pkw-Modelle) Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn
Diagramm: Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen nach Fahrzeugsegmenten
(Basis: 444 in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de erfasste aktuelle Pkw-Modelle)
Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn

Welches Fahrerassistenzsystem passt zu mir?

Der Profiltest auf bester-beifahrer.de gibt Aufschluss

Jeder, der einen Autokauf plant, sollte sich mit dem Thema Fahrerassistenzsysteme (FAS) auseinandersetzen. Diese auf Umfeldsensorik basierenden Systeme können zum einen Unfälle verhindern oder zumindest die Unfallschwere vermindern und zum anderen machen sie das Autofahren noch komfortabler. Dabei fallen Fahrerassistenzsysteme kaum auf, und das obwohl einige von ihnen als stille Begleiter wie der Notbremsassistent ständig aufmerksam agieren; andere wie der Abstandsregler auf Knopfdruck aktiviert werden können.
Für neue Fahrzeuge – auch schon in den niedrigen Klassen – gibt es eine große Auswahl von Systemen – vom Notbremsassistenten über den Spurhalte- und -wechselassistenten bis hin zum Müdigkeitswarner. Welche davon am besten zum eigenen Fahrstil passen, finden Interessierte schnell und einfach über den Profiltest auf www.bester-beifahrer.de heraus: Wer die neun Fragen des Profiltests beantwortet, erhält auf Knopfdruck eine Empfehlung. Bei der individuellen Zusammenstellung der Fahrerassistenzsysteme wird unter anderem berücksichtigt, wie viele Kilometer man wöchentlich zurücklegt, ob man häufiger auf Autobahnen und Landstraßen oder in der Stadt unterwegs ist und ob man oft in der Dunkelheit fährt.

Der Profiltest geht sogar noch weiter: Neben der Information über die optimale Zusammenstellung von Fahrerassistenzsystemen für den eigenen Fahrtyp liefert der Profiltest eine Übersicht über die Fahrzeugmodelle, die mit diesen Fahrerassistenzsystemen erhältlich sind. Zudem wird auf www.bester-beifahrer.de die Funktionsweise der einzelnen Fahrerassistenzsysteme erklärt. Alle Informationen sind auch als App verfügbar.


Verfügbare Downloads:

Pressemeldung „Welches Fahrerassistenzsystem passt zu mir?“ *.docx (291 kb)

Pressemeldung „Welches Fahrerassistenzsystem passt zu mir?“ *.pdf (101 kb)

Bildschirmfoto des Profiltests auf bester-beifahrer.de
Bildschirmfoto des Profiltests auf bester-beifahrer.de – jpg-Download, 300dpi

Fahrerassistenzsysteme: geringe Verbreitung trotz hoher Akzeptanz

„Komfort vor Sicherheit“ – das ist eine Einstellung, mit der ein Großteil der Autofahrer in Deutschland an den Kauf eines Neuwagens herangeht. Verkehrssicherheitsexperten kritisieren, dass 60 Prozent der Neuwagenfahrer keine Fahrerassistenzsysteme (FAS) im Fahrzeug haben, obwohl sie in vielen Fällen Unfälle verhindern können. Für die Zukunft können sich 80 Prozent der Befragten vorstellen, bei einem Kauf den neuen Wagen mit FAS auszustatten. Die Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner hat 1.000 Männer und Frauen über 18 Jahren befragt, die innerhalb der letzten drei Jahre einen Neuwagen oder ein Auto mit Tageszulassung gekauft haben.

Warum verzichten Neuwagenkäufer auf FAS?

Gründe für den Verzicht auf Fahrerassistenzsysteme in Neuwagen (Umfrage Neuwagenkäufer/innen)
Diagramm: Gründe für den Verzicht auf Fahrerassistenzsysteme in Neuwagen

Insgesamt verfügen nur 40 Prozent der Befragten über mindestens ein FAS in ihrem Fahrzeug. Am häufigsten wird als Grund für den Verzicht auf FAS im Auto die mangelnde Verfügbarkeit für das eigene Fahrzeugmodell genannt. Der zweithäufigste Grund ist, dass den Befragten das jeweilige System zum Zeitpunkt des Kaufs nicht bekannt war. Deutlich seltener wird angegeben, dass das FAS zu teuer war oder es in den Augen des Befragten keinen Mehrwert bietet. Bei den „sonstigen Gründen“ für den Verzicht auf die zusätzliche Sicherheitsausstattung wurde von einigen Befragten die Selbstbestimmung angegeben: Sie möchten selber fahren, das Auto unter Kontrolle haben und das Fahren nicht verlernen.

Zukünftige Wahl der Ausstattung

Diagramm: Zukünftiges Potenzial für Fahrerassistenzsysteme/Wahl der Ausstattung
Diagramm: Zukünftiges Potenzial für Fahrerassistenzsysteme/Wahl der Ausstattung

Im Rahmen der Umfrage erhielten die Befragten Informationen zu den verschiedenen FAS und lernten deren Funktionsweise in kurzen Animationen kennen. Ausgestattet mit diesem Wissen, ist nur ein Fünftel der Befragten grundsätzlich ablehnend gegenüber FAS, während 80 Prozent sich vorstellen können, bei einem zukünftigen Autokauf ein Fahrzeug mit den elektronischen Helfern zu wählen. Favoriten sind der Notbrems-, der Spurwechsel- und der Parkassistent.

Sandra Demuth vom DVR erläutert: „Die heutigen Fahrerassistenzsysteme unterstützen die Fahrer aktiv, übernehmen dabei aber nicht die Fahraufgabe. Durch das Erkennen des Umfeldes beugen sie Unfällen vor oder halten das Fahrzeug in der Spur. Die Verantwortung bleibt aber beim Fahrer, der jederzeit die Möglichkeit hat, durch sein Handeln die Systeme zu überstimmen. Heutzutage sind sie in vielen Neuwagen bis hin zum Kleinwagensegment verfügbar. Wir empfehlen allen, die einen Autokauf planen, sich rund um Fahrerassistenzsysteme zu informieren, zum Beispiel auf unserer Website www.bester-beifahrer.de oder im Autohaus aktiv danach zu fragen.“

Ende 2015 haben der DVR und seine Partner im Rahmen der Kampagne 1.000 Neuwagenkäufer rund um Fahrerassistenzsysteme und deren Nutzung befragt. Teilgenommen haben Männer und Frauen ab 18 Jahren, die innerhalb der letzten drei Jahre einen Neuwagen oder ein Auto mit Tageszulassung gekauft haben und an der Kaufentscheidung maßgeblich beteiligt waren.

Verfügbare Downloads:

Pressemeldung „Fahrerassistenzsysteme: geringe Verbreitung trotz hoher Akzeptanz“ *.docx (367 kb)

Pressemeldung „Fahrerassistenzsysteme: geringe Verbreitung trotz hoher Akzeptanz“ *.pdf (133 kb)

Gründe für den Verzicht auf Fahrerassistenzsysteme in Neuwagen (Umfrage Neuwagenkäufer/innen)
Gründe für den Verzicht auf Fahrerassistenzsysteme in Neuwagen- jpg-Download, 300 dpi
Einschätzung des zukünftigen Potenzials für Fahrerassistenzsysteme (Umfrage unter Neuwagenkäufer/innen)
Einschätzung des zukünftigen Potenzials für Fahrerassistenzsysteme – jpg-Download, 300 dpi

Auf den Geschmack gekommen

Fahrerassistenzsysteme überzeugen in der Praxis

Autofahrer, die täglich die Unterstützung von Fahrerassistenzsystemen (FAS) erfahren, sind auch für andere FAS offen. Wer hingegen keine oder nur wenig Erfahrung mit FAS hat, ist eher skeptisch. Das kristallisiert sich heraus, wenn man die Ergebnisse der Umfrage* der Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner unter Neuwagenkäufern genauer betrachtet. Einige Nicht-Nutzer befürchten eine Bevormundung durch FAS, andere befürchten, dass FAS vom Fahren ablenken. Wer dagegen bereits mehrere FAS nutzt, lernt die Vorteile der besten Beifahrer zu schätzen und bewertet diese als sehr hilfreich. Solche Fahrer sind tendenziell häufiger auf Landstraßen und Autobahnen unterwegs als Nicht-Nutzer – ein Indiz für die bedarfsgetriebene Anschaffung von FAS, denn die Befragten stufen Staus auf der Autobahn als unangenehmste Fahrsituationen ein.

Ute Hammer, Geschäftsführerin des DVR, appelliert: „Die Ergebnisse unserer Umfrage verdeutlichen, dass Autofahrer die Vorteile von Fahrerassistenzsystemen oft erst dann erkennen, wenn sie sie im wahrsten Sinne des Wortes selber erfahren. Fahrerassistenzsysteme haben das Potenzial, zahlreiche Unfälle zu vermeiden oder die Unfallfolgen wenigstens abzuschwächen. Daher ist es für die Verbreitung dieser Systeme hilfreich, dass Autofahrer in möglichst vielen Situationen mit Fahrerassistenz-systemen positive Erfahrungen machen können – ob bei der Fahrt mit einem Mietwagen, der Probefahrt im Autohaus oder im Firmenwagen.“

* Ende 2015 haben der DVR und seine Partner im Rahmen der Kampagne 1.000 Neuwagenkäufer rund um Fahrerassistenzsysteme und deren Nutzung befragt. Teilgenommen haben Männer und Frauen ab 18 Jahren, die innerhalb der letzten drei Jahre einen Neuwagen oder ein Auto mit Tageszulassung gekauft haben und an der Kaufentscheidung maßgeblich beteiligt waren.

 


Verfügbare Downloads:

Pressemeldung „Auf den Geschmack gekommen: Fahrerassistenzsysteme überzeugen in der Praxis“ *.doc (367 kb)

Pressemeldung „Auf den Geschmack gekommen: Fahrerassistenzsysteme überzeugen in der Praxis“ *.pdf (133 kb)

Diagramm: Attraktivität der Fahrerassistenzsysteme nach Fahrertypen
Diagramm: Attraktivität der Fahrerassistenzsysteme nach Fahrertypen – jpg-Download, 300 dpi

 

 

Diagramm: Häufigkeit der Fahrstrecken nach Fahrertypen
Diagramm: Häufigkeit der Fahrstrecken nach Fahrertypen – jpg-Download, 300 dpi

Flottenmanager sehen Sicherheitspotenzial durch Fahrerassistenzsysteme – nutzen es aber noch nicht vollständig aus

Fahrerassistenzsysteme (FAS) sind in den meisten Fahrzeugflotten angekommen. Die befragten Flottenmanager sprechen den FAS eine hohe Sicherheitswirkung zu. Dennoch sind sie noch kein durchgehender Standard. Das ist nur eines der Ergebnisse einer Umfrage* der Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner. Der Notbremsassistent ist in 80 Prozent der untersuchten Flotten mindestens einmal vertreten. Der Spurhalte- und Spurwechselassistent in 70 Prozent.

Die Befragten glauben, dass Fahrerassistenzsysteme die Sicherheit erhöhen

Die Mehrheit der Befragten schätzen den Einfluss von FAS auf die Sicherheit als sehr hoch ein. Der höchste Sicherheitsgewinn wird dem Notbremsassistenten zugesprochen, auf Platz zwei und drei folgen der Spurwechselassistent und der Abstandsregler.

Diagramm: Einschätzung des Einflusses der verschiedenen FAS auf die Sicherheit innerhalb der Flotten
Diagramm: Einschätzung des Einflusses der verschiedenen FAS auf die Sicherheit innerhalb der Flotten

Abstandsregler steigert den Wiederverkaufswert

Die Befragten sind der Meinung, dass FAS den Wiederverkaufswert von Autos steigern können. Insbesondere Abstandsregler (69 Prozent) und Parkassistent (65 Prozent) steigern laut Einschätzung der Befragten den Wiederverkaufswert. Beim Spurwechselassistent glauben dies immerhin 59 Prozent der Befragten.

Diagramm: Einschätzung des Einflusses der verschiedenen FAS auf den Wiederverkaufswert
Diagramm: Einschätzung des Einflusses der verschiedenen FAS auf den Wiederverkaufswert

FAS steigern Zufriedenheit der Fahrer

Die Befragten sind der Meinung, dass FAS die Zufriedenheit der Fahrer und Fahrerinnen mit ihrem Fahrzeug steigern können: 84 Prozent der Befragten glauben, dass der Abstandsregler die Zufriedenheit der Fahrer erhöht, dicht gefolgt vom Parkassistenten (79 Prozent) und dem Spurwechselassistenten (74 Prozent).

Diagramm: Einschätzung des Einflusses der verschiedenen FAS auf die Zufriedenheit der Fahrer
Diagramm: Einschätzung des Einflusses der verschiedenen FAS auf die Zufriedenheit der Fahrer

* Die Umfrage in Kooperation mit Firmenauto lief von Januar bis April 2016, insgesamt 119 Personen, die in die Kaufentscheidung für neue Flottenfahrzeuge involviert sind, haben teilgenommen.


Verfügbare Downloads:

Pressemeldung „Flottenmanager sehen Sicherheitspotenzial durch Fahrerassistenzsysteme – nutzen es aber noch nicht vollständig aus“, *.docx (67 kb)

Pressemeldung „Flottenmanager sehen Sicherheitspotenzial durch Fahrerassistenzsysteme – nutzen es aber noch nicht vollständig aus“, *.pdf (190 kb)

Frauen verzichten häufiger auf Sicherheit

Gut ein Viertel aller Neufahrzeuge ist mit einem oder mehreren Fahrerassistenzsystemen (FAS) ausgestattet. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner. Auffällig: Nur 22 Prozent der Frauen nutzen den Sicherheitsvorteil durch FAS, bei den Männern sind es 30 Prozent. Bemerkenswert ist, dass der Parkassistent bei Frauen (15 Prozent) und Männern (14 Prozent) nahezu gleichermaßen beliebt ist, während deutlich mehr Männer (16 Prozent) auf die Unterstützung durch mehrere FAS setzen als Frauen (7 Prozent).

Welches FAS schützt wie?

Der Parkassistent reduziert Stress beim täglichen Einparken und beugt Parkremplern und Schrammen vor. Das System hilft beim Finden einer passenden Parklücke und schlägt im richtigen Moment das Lenkrad ein. Der Fahrer muss nur Gas geben und bremsen und behält so die Kontrolle und Verantwortung über das Auto. Das System ist nicht zu verwechseln mit den weit verbreiteten Einparkhilfen wie Parkpiepsern und Rückfahrkameras.
Die Sensoren des vorausschauenden Notbremsassistenten überwachen permanent den Bereich vor dem Fahrzeug und warnen den Fahrer vor möglichen Kollisionen. Im Notfall greift das System aktiv ein und bremst selbsttätig oder erhöht den Bremsdruck auf das erforderliche Maß. Das System kann nicht jeden Unfall verhindern, aber in jedem Fall die Aufprallgeschwindigkeit und damit die Schwere eines Unfalls deutlich reduzieren.
Abstandsregler passen die Geschwindigkeit automatisch dem Verkehrsfluss an, helfen so beim harmonischen Mitfließen im Verkehr und senken den Spritverbrauch.
Der Spurwechselassistent beobachtet kontinuierlich das Umfeld des eigenen Fahrzeugs und unterstützt beim Spurwechsel, indem er vor schnell herannahenden und sich im toten Winkel befindlichen Fahrzeugen warnt.
Der Spurhalteassistent erkennt Fahrspurmarkierungen vor dem Auto. Je nach Ausführung warnt das System beim Verlassen der Spur durch eine Vibration des Lenkrads oder lenkt selbsttätig gegen.
Der Lichtassistent steuert den Einsatz von Abblend- und Fern- oder Kurvenlicht und sorgt damit für die optimale Sicht ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden und damit zu gefährden.
Der Verkehrszeichenassistent erkennt Geschwindigkeitsbegrenzungen und andere Verkehrszeichen. Er zeigt zum Beispiel die aktuell gültige Geschwindigkeit oder das Überholverbot im Fahrzeugdisplay an.
Der Müdigkeitswarner analysiert das Lenk- und Bremsverhalten des Fahrers, erkennt nachlassende Konzentration und empfiehlt zur rechten Zeit eine Pause.
Der Nachtsichtassistent beobachtet die Straße mit einer Infrarot-Kamera und stellt das Geschehen vor dem Auto auf einem Bildschirm dar. Warnungen können dabei im Head-up-Display dargestellt werden. So werden Gefahren erkannt und Kollisionen verhindert.

Umfassende Informationen und Videos zu den verschiedenen FAS finden Interessierte auf www.bester-beifahrer.de

Abbildung: Während der Parkassistent bei Frauen beliebt ist, nutzen deutlich weniger Frauen als Männer mehrere FAS. Das ist ein Ergebnis der Umfrage der Kampagne „bester beifahrer“ unter Neuwagenkäufern rund um FAS von August 2015.


Verfügbare Downloads:

Pressemeldung „Frauen verzichten häufiger auf Sicherheit“*.doc (145 kb)

Pressemeldung „Frauen verzichten häufiger auf Sicherheit“*.pdf (84 kb)

Umfrageergebnis: Nutzung Fahrerassistenzsysteme durch Frauen und Männer
jpg-Download, 300 dpi (RGB)

Welchen Wert hat ein Leben? – Fast jeder zweite Verkehrsunfall wäre mit Notbremsassistenten vermeidbar

Wie viel Wert hat das eigene Leben? – Wahrscheinlich würde jeder diese Frage mit „unbezahlbar“ beantworten. Umso wichtiger ist es, das eigene Leben mit einem sicheren Auto zu schützen. Doch wer ein neues Auto kauft, hat nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Die Sicherheitsausstattung konkurriert mit der Sitzheizung oder der Metalliclackierung. Bislang sind nur etwa 15 Prozent der Neuwagenkäufer bereit, Geld für sicherheitsrelevante Fahrerassistenzsysteme (FAS) auszugeben, wenn diese zu den Sonderausstattungen gehören. Dabei könnte mit deren Hilfe fast jeder zweite Verkehrsunfall vermieden werden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner unter Neuwagenkäufern.

Fahrerassistenzsysteme sind günstiger als man denkt

Sandra Demuth vom DVR rät, sich vor dem Autokauf über die Verfügbarkeit verschiedener Fahrerassistenzsysteme zu informieren: „Behalten Sie bei der Konfiguration Ihres Wunschfahrzeugs die Sicherheitsaspekte im Blick. Sie werden sich wundern, wie günstig eine Kombination aus verschiedenen aktiven Fahrerassistenzsystemen im Vergleich zu weiterer Sonderausstattung, beispielsweise Alurädern, ist.“

Fahrerassistenzsysteme, die aktiv schützen

Das Fahrerassistenzsystem mit dem höchsten Unfallvermeidungspotenzial ist der Notbremsassistent. Laut Unfallforschung der Versicherer (UDV) können durch einen Notbremsassistenten, der bewegte und stehende zweispurige Fahrzeuge sowie Fußgänger und Radfahrer erkennt, über 43 Prozent der Pkw-Unfälle vermieden werden.
Abstandsregler passen die Geschwindigkeit durch selbsttätiges Gaswegnehmen, Bremsen oder Beschleunigen an die wechselnden Verkehrsbedingungen an, damit es gar nicht erst zu brenzligen Situationen kommt.
Der Spurwechselassistent reduziert das Unfallrisiko mit Autos auf der Nachbarspur – beim Spurwechsel hat er den toten Winkel im Blick und warnt den Fahrer aktiv.
Der Müdigkeitswarner empfiehlt rechtzeitig Pausen, so dass dem Sekundenschlaf vorgebeugt wird.
Auch der Spurhalteassistent unterstützt den Fahrer aktiv und sorgt dafür, dass das Auto auch bei langen Fahrten auf Autobahnen oder Landstraßen in der Spur bleibt.
In der Dunkelheit läuft man schnell Gefahr, Hindernisse zu übersehen. Der Nachtsichtassistent überwacht die Straße mit einer Infrarot-Kamera und warnt vor Gefahren.

Welche Systeme für das Wunschfahrzeug verfügbar sind, können Kaufinteressenten schnell über die Datenbank auf www.bester-beifahrer.de herausfinden und diese im Autohaus aktiv nachfragen – denn jedes Leben ist unbezahlbar.


Verfügbare Downloads:

Pressemeldung „Welchen Wert hat ein Leben?“*.doc (145 kb)

Pressemeldung „Welchen Wert hat ein Leben?“*.pdf (84 kb)

Nutzungshäufigkeit Fahrerassistenzsysteme, Ergebnisse einer Umfrage der Kampagne „bester beifahrer“ unter Neuwagenkäufern, August 2015
jpg-Download, 300 dpi (RGB)