80% der Autofahrer erkennen einen Nutzen von Fahrerassistenzsystemen

Der aktuelle Trend-Tacho der KÜS beinhaltet erfreuliche Erkenntnisse zur Akzeptanz von Fahrerassistenzsystemen. Noch immer sieht der überwiegende Teil der Befragten Fahrerassistenzsysteme als eher unwichtig an. Aber, so die Umfrage, rund 80 % erkennen einen Nutzen für die Steigerung von Komfort und Fahrsicherheit.
Erfreulich ist dabei, dass der extrem sicherheitsrelevante Notbremsassistenz mit 36 % Zustimmung auf Platz 1 liegt, gefolgt von Einparksensoren (34 %) und Spurwinkel-/Toter-Winkel-Assistent (34 %). Die Zahlen zeigen die wachsende Akzeptanz von Fahrerassistenzsysteme, sind aber dennoch alarmierend: Systeme wie der Notbremsassistent können Leben retten und sollten daher in jedem Fahrzeug vorhanden sein. Erschreckende 15 % der Befragten sehen in den Assistenzsystemen eine Spaßbremse beim Autofahren. „Es zeigt sich, dass die Fahrassistenzsysteme im Fahrzeug sehr wohlbekannt sind, aber noch zögerlich genutzt werden. Eine konkrete, sachliche Aufklärung ist hier wichtig – weniger am Spektakel als an der konkreten Funktion orientiert“, so Peter Schuler, der Bundesgeschäftsführer der KÜS.

Der Trend-Tacho wird für die Prüforganisation KÜS und das Fachmagazin kfz-betrieb vom Kölner Institut BBE Automotive GmbH erstellt. Es handelt sich um eine Mixed-Mode-Befragung, telefonisch (CATI) von 300 Personen und online (CAWI) von 700 Personen. Zielpersonen sind Pkw-Fahrer, die im Haushalt für Fragen rund um das Auto mitverantwortlich sind. Die Befragung wurde im Juni 2019 durchgeführt. Die Gewichtung der Befragungsergebnisse erfolgt mit den KBA-Daten (Bestandsanteile Pkw-Marken, Alterssegmente).