Fahrerassistenzsysteme (FAS) leisten einen wichtigen Beitrag zum Ziel Null Verkehrstote

Die Kampagne „bester beifahrer“ informiert Verkehrsteilnehmer umfassend

Die Bundesregierung hat die Vision Zero in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen: „Wir sehen uns der Vision Zero, also der mittelfristigen Senkung der Anzahl der Verkehrstoten auf null, verpflichtet. Deshalb wollen wir nach Auslaufen des ,Verkehrssicherheitsprogramms 2011‘ ein Anschlussprogramm auflegen“. Ein wichtiges Ziel, schließlich sterben jährlich rund 3.200 Menschen auf unseren Straßen (1).

Vision Zero als gemeinsame Strategie

Die Vision Zero, die neben der Bundesregierung und zahlreichen Ländern, Organisationen und Unternehmen in Europa auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Partner der Kampagne „bester beifahrer“ nun auch die Bundesregierung verfolgen, ist eine Sicherheitsstrategie: Der Straßenverkehr soll so gestaltet werden, dass dort niemand mehr stirbt oder schwer verletzt wird. Im Zentrum der Vision Zero stehen der Mensch und die Erkenntnis, dass er nicht fehlerfrei handelt. „Menschen machen Fehler“, erklärt Dekra Unfallforscher Walter Niewöhner. „Deshalb gilt es, Straßen und Fahrzeuge so zu gestalten, dass Fehlverhalten im Straßenverkehr nicht den Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben. Fahrerassistenzsysteme wie der Notbremsassistent leisten hier einen wichtigen Beitrag.“ Experten erwarten bis zu 50 Prozent weniger schwere Unfälle, wenn alle Fahrzeuge in Deutschland mit sicherheitsrelevanten Fahrerassistenzsystemen ausgestattet wären (2). Diese Systeme sind heute schon in vielen Neufahrzeugen verfügbar.

Umfassende Information über Fahrerassistenzsysteme – online und offline

Die Kampagne „bester beifahrer“ informiert Autofahrer, insbesondere Autokäufer, umfassend über die Sicherheitsvorteile, die Fahrerassistenzsysteme (FAS) bieten. So bietet die Datenbank auf der Webseite bester-beifahrer.de einen Überblick darüber, welche FAS in welchen Fahrzeugmodellen erhältlich sind. Im Frühjahr 2018 ist eine von Grund auf überarbeitete Fassung der Broschüre „Fahrerassistenzsysteme verstehen“ erschienen, die über bester-beifahrer.de kostenlos bezogen werden kann. Dieser Leitfaden rund um mehr Sicherheit und Komfort beim Autofahren wird insbesondere von Multiplikatoren wie Fahrsicherheitstrainern, Verkehrswachten, Technischen Überwachungsorganisationen oder Polizeidienststellen gern genutzt.

(1) Destatis
(2) Dekra Verkehrssicherheitsreport 2016

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