Autokauf – vier Fragen die gestellt werden müssen

Wer sich für Fahrassistenzsysteme entscheidet, entscheidet sich für Sicherheit

Wer ein neues Auto kaufen will, stellt sich viele Fragen: Welche Marke soll es sein? Wie viel PS soll der Motor haben? Welche Farbe soll es haben? – Diese Liste lässt sich beliebig fortführen. Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) empfiehlt, auch das Thema Fahrerassistenzsysteme (FAS) beim Autokauf zu beachten: „Das Wichtigste am Auto ist doch die Sicherheit. Es gibt heute hervorragende Technik, die tagtäglich dafür sorgt, dass Autofahrer sicherer unterwegs sind. Fahrerassistenzsysteme wie der Notbremsassistent greifen in gefährlichen Situationen ein, um einen Unfall zu verhindern oder dessen Folgen zumindest abzumildern.“

Wer sich für Fahrassistenzsysteme entscheidet, entscheidet sich für Sicherheit

Wer ein neues Auto kaufen will, stellt sich viele Fragen: Welche Marke soll es sein? Wie viel PS soll der Motor haben? Welche Farbe soll es haben? – Diese Liste lässt sich beliebig fortführen. Dr. Walter Eichendorf, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) empfiehlt, auch das Thema Fahrerassistenzsysteme (FAS) beim Autokauf zu beachten: „Das Wichtigste am Auto ist doch die Sicherheit. Es gibt heute hervorragende Technik, die tagtäglich dafür sorgt, dass Autofahrer sicherer unterwegs sind. Fahrerassistenzsysteme wie der Notbremsassistent greifen in gefährlichen Situationen ein, um einen Unfall zu verhindern oder dessen Folgen zumindest abzumildern.“

4 Fragen, die man sich beim Autokauf unbedingt stellen sollte:

Frage 1: Welche Fahrerassistenzsysteme gibt es eigentlich?
Die Autohersteller bieten verschiedenste Sicherheitspakete mit zahlreichen Funktionen an. Auf www.bester-beifahrer.de werden die wichtigsten Fahrerassistenzsysteme im Detail vorgestellt:

  • Der vorausschauende Notbremsassistent warnt Autofahrer vor Kollisionen und hilft, bestmöglich zu bremsen.
  • Der Abstandsregler passt die Geschwindigkeit automatisch dem Verkehrsfluss an und sorgt für stressfreies Fahren.
  • Der Spurwechselassistent unterstützt Autofahrer beim Spurwechsel. Er warnt vor schnell herannahenden und sich im toten Winkel befindlichen Fahrzeugen.
  • Der Spurhalteassistent hilft, in der Fahrspur zu bleiben.
  • Der Parkassistent hilft beim Finden der passenden Parklücke und schlägt im richtigen Moment das Lenkrad ein.
  • Der Lichtassistent leuchtet die Straße perfekt aus ohne Andere zu blenden.
  • Der Verkehrszeichenassistent erkennt Geschwindigkeitsbegrenzungen und andere Verkehrszeicheninhalte.
  • Der Müdigkeitswarner zeigt an, wann eine Pause nötig ist.
  • Der Nachtsichtassistent erkennt Gefahren und hilft so, Kollisionen zu vermeiden.

Frage 2: Welches ist das richtige Fahrzeugmodell für mich?
Wer weiß, über welche FAS der neue Wagen verfügen sollte, der kann in der Datenbank unter www.bester-beifahrer.de schnell herausfinden, welche Fahrzeuge den gewünschten Kriterien auch in punkto Sicherheit entsprechen.

Frage 3: Was genau leisten die FAS in meinem Wunschfahrzeug?
Notbremsassistent ist nicht gleich Notbremsassistent: Je nach Hersteller leisten Notbremsassistenten ganz Unterschiedliches. Der eine greift in Gefahrensituationen bei hohen Geschwindigkeiten, zum Beispiel auf Landstraße und Autobahn ein, der andere ist für den Stadtverkehr entwickelt und erkennt sogar Fußgänger und Fahrradfahrer, der nächste ist mit einer speziellen Technik kombiniert, die das Fahrzeug in Sekundenschnelle auf nicht mehr zu verhindernde Kollisionen vorbereitet; dabei werden beispielsweise die Gurte gestrafft und die Kopfstützen in eine Position gebracht, die die Insassen optimal schützen. – Was hier für den Notbremsassistenten beschrieben wird, gilt letztlich für alle FAS, sie unterstützen im Hintergrund oder greifen in gefährlichen Situationen ein. Deshalb sollte man immer das Verkaufspersonal fragen, welche Sicherheitspakete es gibt und was genau die Systeme leisten.

Frage 4: Kann ich bei einer Probefahrt Fahrerassistenzsysteme testen?
Die Antwort lautet: „Jein“. Hervorragend testen lassen sich beispielsweise der Parkassistent und der Verkehrszeichenassistent. Für den Lichtassistenten, den Nachtsichtassistenten oder den Müdigkeitswarner müsste man schon bei Dunkelheit bzw. eine längere Strecke fahren, was meist im Rahmen einer Probefahrt nicht möglich ist. Bei anderen Systemen ist es wiederum wichtig, sich klar zu machen, dass diese sich zwar „antesten“ lassen, sie aber nicht als aktive Unterstützung des Fahrers gedacht sind, sondern den Fahrer bei seiner Fahraufgabe unterstützen und in brenzligen Situationen aktiv eingreifen. Dazu zählen der Abstandsregler, der Spurwechselassistent und der Spurhalteassistent. Verdeutlicht am Beispiel des Spurhalteassistenten bedeutet das: Wird die Fahrspur verlassen, lenken moderne Systeme gegen und helfen, in der Spur zu bleiben – das ist aber nicht zu verwechseln mit autonomem Fahren, bei dem das System das Fahrzeug aktiv in der Spur hält und der Fahrer sich auf andere Dinge konzentrieren kann. Gar nicht auf die Probe stellen sollte man den Notbremsassistenten – dieser ist wie ein Airbag einzig für Gefahrensituationen konzipiert und greift dann ins Geschehen ein.

 


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Flottenmanager sehen Sicherheitspotenzial durch Fahrerassistenzsysteme – nutzen es aber noch nicht vollständig aus

Fahrerassistenzsysteme (FAS) sind in den meisten Fahrzeugflotten angekommen. Die befragten Flottenmanager sprechen den FAS eine hohe Sicherheitswirkung zu. Dennoch sind sie noch kein durchgehender Standard. Das ist nur eines der Ergebnisse einer Umfrage* der Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner. Der Notbremsassistent ist in 80 Prozent der untersuchten Flotten mindestens einmal vertreten. Der Spurhalte- und Spurwechselassistent in 70 Prozent.

Die Befragten glauben, dass Fahrerassistenzsysteme die Sicherheit erhöhen

Die Mehrheit der Befragten schätzen den Einfluss von FAS auf die Sicherheit als sehr hoch ein. Der höchste Sicherheitsgewinn wird dem Notbremsassistenten zugesprochen, auf Platz zwei und drei folgen der Spurwechselassistent und der Abstandsregler.

Diagramm: Einschätzung des Einflusses der verschiedenen FAS auf die Sicherheit innerhalb der Flotten

Abstandsregler steigert den Wiederverkaufswert

Die Befragten sind der Meinung, dass FAS den Wiederverkaufswert von Autos steigern können. Insbesondere Abstandsregler (69 Prozent) und Parkassistent (65 Prozent) steigern laut Einschätzung der Befragten den Wiederverkaufswert. Beim Spurwechselassistent glauben dies immerhin 59 Prozent der Befragten.

Diagramm: Einschätzung des Einflusses der verschiedenen FAS auf den Wiederverkaufswert

FAS steigern Zufriedenheit der Fahrer

Die Befragten sind der Meinung, dass FAS die Zufriedenheit der Fahrer und Fahrerinnen mit ihrem Fahrzeug steigern können: 84 Prozent der Befragten glauben, dass der Abstandsregler die Zufriedenheit der Fahrer erhöht, dicht gefolgt vom Parkassistenten (79 Prozent) und dem Spurwechselassistenten (74 Prozent).

Diagramm: Einschätzung des Einflusses der verschiedenen FAS auf die Zufriedenheit der Fahrer

* Die Umfrage in Kooperation mit Firmenauto lief von Januar bis April 2016, insgesamt 119 Personen, die in die Kaufentscheidung für neue Flottenfahrzeuge involviert sind, haben teilgenommen.


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